Mercator One Duisburg

Hadi Teherani Architekten

Produkte

Entrée zur Stadt

Der neu erstellte Portsmouthplatz zwischen Königstraße, Hauptbahnhof und neuer Mercatorstraße ist um ein Gebäude reicher – und zwar um ein ganz besonderes. Hadi Teherani Architekten haben mit dem siebengeschossigen Mercator One ein „richtungsweisendes“ Büro- und Geschäftsgebäude konzipiert, das aufgrund seiner sich an den Kopfseiten auffächernd drehenden Fassade gleichzeitig einen städtebaulichen Akzent setzt und die aus der Innenstadt oder vom Hauptbahnhof kommenden Passanten führt.

Die fächerartig zurückschwenkende Fassade offenbart immer wieder interessante und überraschende Blickbezüge. Zudem ermöglicht sie die freien Sichtverbindungen zwischen denkmalgeschütztem Hauptbahnhof, Einkaufsmeile Königstraße und Friedrich-Wilhelmstraße. Während Mercator One eine moderne Raumkante zum Portsmouthplatz bildet, schafft es in Kommunikation mit der gegenüberliegenden Bestandsbebauung entlang der Mercatorstraße und einer beachtlichen Länge von ca. 100 Metern einen gesäumten Straßenraum, der das zentrale Entrée zur Stadt Duisburg markiert.

Insgesamt 11.000 Quadratmeter Nutzfläche hält Mercator One bereit. Das Erdgeschoss mit besonders großer Raumhöhe ist der Gastronomie und dem Einzelhandel vorbehalten, die für eine Belebung des Außenraums sorgen werden. In den sechs Obergeschossen sieht die flexible Architektur unterschiedliche Büronutzungen vor: je Geschoss vier Mieteinheiten zu 360 bis 430 Quadratmetern. Die großen Fensterflächen sorgen für einen komfortablen Blick auf die Stadt – besonders facettenreich an den aufgefächerten Stirnseiten. Eine weitläufige Dachterrasse im 6. OG ergänzt das Gebäude um einen attraktiven Außenbereich in 22 Meter luftiger Höhe.

Architekt und Objekt

Foto: ©Bernd Muley

„Durch die Verlegung der Treppenhäuser und Kernflächen in die Mittelzone, wird die ruhige Gliederung der Fassade mit ihrem klaren, rechteckigen Raster nicht gestört und schafft somit umlaufend Arbeitsflächen an der Fassade und hohe Transparenz im Erdgeschoss“, so Projektleiter Bernd Muley von Hadi Teherani Architekten.

Fassade bringt Leichtigkeit und Transparenz

Mercator One fügt sich mit seiner Form und der Fassade aus großen Glasflächen und dezenter anthrazitfarbener Aluminiumverkleidung homogen in die bebaute Umgebung ein. Die umlaufenden und geschossweise gleichmäßig angeordneten Fenster strahlen Ruhe aus und verleihen dem Gebäude trotz seiner beachtlichen Größe eine gewisse Leichtigkeit und Transparenz. Die Fassade besteht aus zu ca. 90% recyceltem Aluminium, wodurch der Neubau als wegweisendes Leuchtturmprojekt auf dem deutschen Markt gilt. Der Präsenz und Gestalt des Neubaus entsprechend, sollten die zu verbauenden Beschläge formal reduziert und klar wirken und gleichzeitig robust sein.

Die Drücker der Produktfamilie FSB 1183 wurden passend zur schwarzen Aluminiumfassade in der Ausführung Aluminium schwarz eloxiert gewählt. So stören sie nicht den starken schwarz-weiß Kontrast von Fassade und Decke, sondern halten sich optisch bewusst zurück. Gleichzeitig liegen sie angenehm und gut in der Hand. Die klare, zeitlose und zurückhaltende Formensprache der Serie 1183 wurde von Hadi Teherani Design im Jahr 2007 für FSB entwickelt, passt sehr gut zur Gestalt des Gebäudes und fügt sich harmonisch in den Gesamteindruck ein.

Zudem bietet die Serie 1183 für fast jede Situation die passende und notwendige Ausführungsart (Fenstergriff, Türdrücker, verkröpfte Türdrücker für Rahmentüren und Return-Türdrücker für Notausgangsverschlüsse nach EN 179), sodass für Mercator One ein gesamteinheitliches Bild entstehen konnte. Alle Türen wurden mit Edelstahldrückern versehen, da sie elegant und wertig wirken und zugleich dem starken Publikumsverkehr mit hoher Robustheit begegnet.

Objektdetails

Fotos: ©Jörg Hempel Fotografie

Standort

Mercator One

Mercatorstraße 1,
47051 Duisburg,
Deutschland

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