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M500

Individuell und flexibel

M500 ist abgestimmt bis in die Systemperipherie und hält Lösungen für nahezu alle Zutrittsszenarien und Zutrittspunkte bereit. Online- und Offline-Komponenten ergänzen einander punktgenau – und reflektieren dabei immer Ihre individuellen Anforderungen.

Ob Verwaltungsgebäude, Klinikum, Schule oder Hotel – überall dort, wo sich viele Menschen in Gebäuden bewegen und komplexe Herausforderungen an die Gebäudeorganisation zu lösen sind, empfiehlt sich M500.

An Stelle der kartenbasierten Programmierung von M100 tritt bei M500 eine Programmierung mittels FSB M Access Management Software und einem WLAN/LAN-basierten Netz aus FSB M Access Points. Auf diese Weise können komplexe Gebäudestrukturen übersichtlich abgebildet und von einem zentralen Arbeitsplatz aus verwaltet werden. Die sogenannte „Turnschuh-Administration“, bei der jeder Beschlag an Ort und Stelle programmiert wird, gehört der Vergangenheit an.

M500 ergänzt die vielfältigen Möglichkeiten eines Online-Systems um sinnvolle Offline-Funktionalitäten und ist für nahezu alle Zutrittsszenarien und -punkte vorbereitet. M500 steht für mehrdimensionale Lösungen, die mit „Data-on-card“ und Offline-Funktionalitäten u. a. zu Multi-User-Anwendungen bei der Administration großer Liegenschaften oder komplexer Anforderung befähigt.

Dezentral verteilte Update-Terminals, die Zuweisung von Standortinformationen, eine Vergabe von Einzel- und Gruppenberechtigungen sowie temporär gültigen Gastmedien und die einfache Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen zählen zu den innovativen Merkmalen von M500. Über die Kernanwendung hinaus ist die Umsetzung einer Vielzahl spezifischer Funktionen für individuelle Organisationsaufgaben möglich.

Ergänzend zu Garnituren für Vollblatt-, Glas- und Rahmentüren können Leser (Wandmontage) zur Ansteuerung weiterer Funktionen zum Einsatz kommen. Ein Schutzbeschlag dient der Absicherung von Außenzugängen. In ihm zeigt sich die im Objektbau einzigartige formal-ästhetische und materielle Einheit klassischer mechanischer Beschläge und jener mit elektronischer Zutrittsfunktion.

M500 kann als Ausbaustufe von M100 oder als Erstinstallation ausgeführt werden.

Auf den Punkt: Online- und Offline-Module in perfekter Ergänzung

1 | Offline E-Module
2 | Laptop/PC mit M Access Management Client
3 | M Card Reader
4 | M Access Point
5 | Online E-Module
6 | Update-Terminal
7 | M RF USB Stick
8 | Laptop/PC mit M Offline Synchronisation Software

Zutrittsorganisation bedeutet, dem Betreiber sowohl Möglichkeiten zur Erschließung eines Gebäudes zu eröffnen, wie auch seinen Budget-Anforderungen gerecht zu werden. Hierin zeigt sich die Qualität und der Reifegrad einer Zutrittskonzeption. Für dieses umfassende Verständnis von digitaler Gebäudeorganisation steht der von FSB geprägte Begriff Zutrittsmanagement.

Mit unseren M Zutrittsmanagement-Systemen verfolgen wir drei wesentliche Zielsetzungen, mit denen wir Betreiber-Bedürfnisse bei der Zutrittsorganisation, unsere Erfahrung aus mehr als 30 Jahren profunder Architektur-Beratung und naheliegende ergonomische Parameter in der täglichen Anwendung zu vereinen suchen:

Neu: Erweiterte Offline-Funktionalitäten

Mit M500 erweitert FSB die Leistung der M Systeme zunächst um gezielte On-/Offline-Funktionalitäten, um bei der Erschließung eine nahezu grenzenlose Abdeckung bei gleichzeitig höchster Flexibilität zu gewährleisten. Unmittelbar wirkende Berechtigungen auf dem Key ermöglichen es dem Nutzer mittels dezentral im Gebäude verteilter Update-Terminals seinen Key regelmäßig zu aktualisieren.

Für alle Gebäudetypen, für alle Bauelementtypen

Das M Zutrittsmanagement-Konzept wurde von Anfang an auf die in der Architektur gängigen Bauelementtypen ausgerichtet. „Aus einem Guss“ sind hierbei die elektronischen wie auch die mechanischen Beschlaglösungen aus dem Hause FSB. Dies bietet in dieser Konsequenz kein anderer Hersteller.

Ergonomie + Komfort – der Mensch im Mittelpunkt

Das Identmedium vorhalten und die Tür per Betätigung der Klinke öffnen – leichter, „gewohnter“ und komfortabler geht es kaum. Doch überzeugen wollen wir Sie vielmehr mit der M500 Access Management Software: Sie bietet eine Fülle effizienter, komfortabler und intuitiv nutzbarer Funktionen, die dem Administrator nicht nur tagtäglich seine Arbeit erleichtern, sondern sich außerdem ein Stück weit individuell ausgestalten lassen – je nachdem, wie es die konkrete Zutrittsaufgabe erfordert. Einzel- und Gruppenberechtigungen, individuell definierbare Key-Schemata gepaart mit einem vielschichtigen Identmedien-Konzept gehören u. a. dazu.

Technologie und Funktionsbeschreibung

Die Authentifizierung eines Identmediums erfolgt berührungslos mittels passiver Transpondertechnologie durch das Elektronikmodul. Ein Medium wird automatisch vom Elektronikmodul in der „Schlüsselrosette“ als berechtigt oder nicht berechtigt erkannt, sobald es in dessen unmittelbare Nähe gehalten wird. Der Transponder des Identmediums trägt zwar spezifische bzw. individuell programmierbare Informationen, benötigt aber keine Batterie und ist völlig wartungsfrei.

Passive Transpondertechnologie

„Passive Transpondertechnologie“ bedeutet, dass die zur Kommunikation und zur Abarbeitung interner Prozesse benötigte Energie ausschließlich aus dem Feld der Leseeinheit bezogen wird. D. h. das Identmedium benötigt keine eigene Stromversorgung.

Im Elektronikmodul des M-Systems kommt die Chiptechnologie MIFARE™ von NXP zum Einsatz. Die Datenkommunikation findet auf einer Frequenz von 13,56 MHz statt. In Verbindung mit den Schlüsselkarten auf Basis von MIFARE™ DESFire EV1 wird eine sichere Verschlüsselung mit anlagenspezifischem Sicherheitsmerkmal gewährleistet. Diese Technologie genügt höchsten Sicherheitsansprüchen und entspricht dem heutigen Stand der Technik.

FS-Zulassung für Brandschutztüren

Die Beschläge des elektronischen Zutrittsmanagements von FSB bedeuten eine erhebliche Planungsvereinfachung sowie Reklamations- und Haftungssicherheit. Mit Hinblick auf eine Verwendung auf Brandschutzelementen erfüllen die feuerschutzzugelassenen Beschläge die einschlägigen Anforderungen nach DIN 18 273. Darüber hinaus können sie mit Türdrückern nach DIN EN 179 in Verbindung mit passenden Schlössern sogar für Notausgangsverschlüsse verwendet werden.

Sowohl im Renovationsbereich als auch im Neubau liegen die Vorteile auf der Hand: Das elektronische Zutrittsmanagement kann aufgrund der FS-Zulassung an entsprechenden Feuerschutztüren eingebaut werden, ohne dass die Verwendung des Beschlages in den entsprechenden Überwachungsunterlagen des Objekts dokumentiert werden muss. Bereits vorhandene oder auch mit anderen Beschlägen vorkonfigurierte FS-Türen können problemlos weitergenutzt und mit Beschlägen des elektronischen Zutrittsmanagements auf den neuesten Stand gebracht werden.

Update-Terminals und Standortinformationen

Unmittelbar wirkende Berechtigungen auf dem Key

Bei M500 können die M Schlüsselkarten (Key Karten) bzw. M Schlüsselanhänger (Key Fob), sogenannte Datamedien, die benutzerspezifischen Berechtigungen tragen.

Dezentral im Gebäude verteilte Update-Terminals ermöglichen es dem Nutzer, seinen Key jederzeit zu aktualisieren. Das jeweilige Identmedium erhält hier ausschließlich die für diesen Key relevanten geänderten oder neuen Berechtigungen.

Vorteil dieser neuen Offline-Funktionserweiterung ist die hohe Flexibilität in Hinblick auf eine jederzeitige und unmittelbar wirkende Änderung von Berechtigungen, ohne dabei auf die Programmierung der Beschläge einwirken zu müssen: Es ist nicht zwingend erforderlich, die gesamte Anlagenkonstellation per M Access Management Software jederzeit online auf dem aktuellsten Stand zu halten. Gerade bei häufig wechselnden Berechtigungsänderungen lässt sich auf diese Weise der Administrationsaufwand gezielt auf ein vernünftiges Maß beschränken.

Einfache Strukturierung großer Anlagen

Komplexe und/oder große Gebäudestrukturen verfügen über eine Vielzahl von Türen, Beschlägen und Zutrittsberechtigungen. Hier gilt es, stets den Überblick zu behalten.

Mit M500 wird das zum Kinderspiel: In der FSB M Access Management Software wird räumlich nachvollziehbar dargestellt, wo genau im Gebäude sich die einzelnen Beschläge befinden. Zudem besteht die Möglichkeit, dass der Anwender dem jeweiligen Beschlag ergänzende Informationen und Hinweise hinzufügt.

Einzel- und Gruppenberechtigungen, Gastmedien und Key-Schemata

Aufwandsreduktion bei wechselnden Berechtigungen

Gleichartige Nutzer- und/oder Tür-Profile können in Gruppen zusammengefasst werden, sodass Zutrittsberechtigungen bei Änderungen nicht einzeln administriert werden müssen. So können beispielsweise Mitarbeiter eines Gebäudeabschnitts, die alle die gleichen Berechtigungen und „Verhaltensmuster“ oder Aufgaben aufweisen, gemeinsam verwaltet werden.

Da eine Tür „Mitglied“ mehrerer Türgruppen sein kann, ein Identmedium jedoch immer nur Teil einer Key-Gruppe ist, kann der Administrator dieses Prinzip individuell ausgestalten, um seine tägliche Arbeit effizient und komfortabel zu gestalten.

Temporäre Berechtigungen auf dem Key

In der Regel verfügen Identmedien über ein Zeitprofil. M500 bietet ergänzend die Möglichkeit, Identmedien mit definierten Zeitbudgets zu versehen: Das Medium verliert täglich nach Ablauf eines gewissen Zeitbudgets seine Gültigkeit und muss am nächsten Tag mit neuen Berechtigungen aufgeladen werden. Auf diese Weise lassen sich unterschiedliche Berechtigungs-Charaktere vergeben, ohne gleichzeitig Abstriche oder Einschränkungen bei den Sicherheitsparametern akzeptieren zu müssen, z. B. für den Fall, dass die Karte verloren geht und davon ausgegangen werden muss, dass der Administrator hiervon verspätet oder womöglich gar nicht Kenntnis erlangt. Dies entlastet den Administrator und und entbindet ihn zudem ein Stück weit von individueller Verantwortung insbesondere bei dezentralen Multi-User-Anwendungen.

Als Medientypen stehen zur Verfügung:

  • Datamedien
  • Gastmedien

Umsetzung kundenspezifischer Anforderungen

M Systeme sind darauf ausgelegt, sich wandelnden bzw. wachsenden Anforderungen besonders flexibel anpassen zu können. Dies gilt insbesondere für die Verwendung mit Fremdmedien.

Die Segmentierung der M500 Identmodule kann so vordefiniert werden, dass eine optimale Ressourcen-Ausschöpfung der M500 Systemleistung gewährleistet ist – je nachdem wie viele M Identmedien, Fremd-, Data- oder Gastmedien (und mit welcher Funktionalität) für die jeweilige Zutrittslösung berücksichtigt werden sollen.

Jedes Key-Schema parametrisiert konkret die möglichen Keys hinsichtlich Typ, Menge sowie Funktion und gibt spezifische Konstellationen vor.