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M100

Die kompakte Einstiegslösung

M100 überträgt die Merkmale und ergonomischen Vorzüge der elektronischen Zutrittsmanagement-Systeme in eine kompakte Einstiegs­lösung. Die im Vergleich zu herkömmlichen Systemen geringere Komplexität ohne zusätzliche Softwareinstallationen, Schulungen und externe Programmiergeräte macht M100 zur ersten Wahl für Objekte mit wenigen Türen bzw. niedrigen Budgets.

Der Unterschied von M100 zu klassisch-komplexen Systemen wie auch dem „großen Bruder“ M500 liegt in der Art der Verwaltung der Zugangsberechtigungen. Erfolgt diese üblicherweise über eine stationäre Softwarelösung, so geht M100 mit der beschlagorientierten Programmierung andere Wege und er­leichtert den Einstieg in ein vernetztes, eigenständiges System für elektronisches Zutrittsmanagement.

Im Mittelpunkt von M100 stehen vier Schlüsselkarten mit MIFARE™ DESFire EV1-Technologie, die eine Vergabe bzw. Löschung der Zugangsberechtigungen direkt an der Tür erlauben: Eine Master-Karte, eine Key-Karte (der eigentliche „Schlüssel“ – auch in Form eines Schlüsselbundanhängers erhältlich) samt Clone-Karte sowie die Office-Karte.

Das „Anlernen“ oder Löschen eines Key ist denkbar einfach. Der Master wird dem Beschlag angenähert, um den Programmierprozess zu initiieren. Danach wird der Key oder der Clone herangeführt. Fertig! Die Zutrittsberechtigung ist erteilt und der Key einsatzbereit. Soll dem Key ergänzend die Aktivierungsmöglichkeit einer Dauerfreigabe (Office-Funktion) zugeteilt werden, so wird nach dem Master zunächst die Office angenähert. Key und Clone sind ab Werk miteinander „gepaart“, so dass ein selektives Anlernen oder Löschen des Key auch ohne dessen Vorliegen nur mittels Clone möglich ist.

Der Fortschritt des Programmierprozesses wird durch je eine rote und eine grüne LED in der Rosette und akustische Signale dargestellt. Die Lieferung er folgt „schlüsselfertig“ vorkonfiguriert ab Werk. Dabei wird dem System eine anlagenspezifische Kennung zugeteilt, dank derer eine unkomplizierte Bestellung von Ersatz- und Ergänzungskomponenten möglich ist.

Ergänzend zu Garnituren für Vollblatt-, Glas- und Rahmentüren können Leser (Wandmontage) zur Ansteuerung weiterer Funktionen zum Einsatz kommen. Ein Schutzbeschlag dient der Absicherung von Außenzugängen. In ihm zeigt sich die im Objektbau einzigartige formal-ästhetische und materielle Einheit klassischer mechanischer Beschläge und jener mit elektronischer Zutrittsfunktion.

Die jederzeit mögliche Aufrüstbarkeit von M100 auf M500 gewährleistet eine flexible Reaktion auf wachsende Anforderungen in Hinblick auf das Gebäudemanagement.

Technologie und Funktionsbeschreibung

Die Authentifizierung eines Identmediums erfolgt berührungslos mittels passiver Transpondertechnologie durch das Elektronikmodul. Ein Medium wird automatisch vom Elektronikmodul in der „Schlüsselrosette“ als berechtigt oder nicht berechtigt erkannt, sobald es in dessen unmittelbare Nähe gehalten wird. Der Transponder des Identmediums trägt zwar spezifische bzw. individuell programmierbare Informationen, benötigt aber keine Batterie und ist völlig wartungsfrei.

Passive Transpondertechnologie

„Passive Transpondertechnologie“ bedeutet, dass die zur Kommunikation und zur Abarbeitung interner Prozesse benötigte Energie ausschließlich aus dem Feld der Leseeinheit bezogen wird. D. h. das Identmedium benötigt keine eigene Stromversorgung.

Im Elektronikmodul des M-Systems kommt die Chiptechnologie MIFARE™ von NXP zum Einsatz. Die Datenkommunikation findet auf einer Frequenz von 13,56 MHz statt. In Verbindung mit den Schlüsselkarten auf Basis von MIFARE™ DESFire EV1 wird eine sichere Verschlüsselung mit anlagenspezifischem Sicherheitsmerkmal gewährleistet. Diese Technologie genügt höchsten Sicherheitsansprüchen und entspricht dem heutigen Stand der Technik.

FS-Zulassung für Brandschutztüren

Die Beschläge des elektronischen Zutrittsmanagements von FSB bedeuten eine erhebliche Planungsvereinfachung sowie Reklamations- und Haftungssicherheit. Mit Hinblick auf eine Verwendung auf Brandschutzelementen erfüllen die feuerschutzzugelassenen Beschläge die einschlägigen Anforderungen nach DIN 18 273. Darüber hinaus können sie mit Türdrückern nach DIN EN 179 in Verbindung mit passenden Schlössern sogar für Notausgangsverschlüsse verwendet werden.

Sowohl im Renovationsbereich als auch im Neubau liegen die Vorteile auf der Hand: Das elektronische Zutrittsmanagement kann aufgrund der FS-Zulassung an entsprechenden Feuerschutztüren eingebaut werden, ohne dass die Verwendung des Beschlages in den entsprechenden Überwachungsunterlagen des Objekts dokumentiert werden muss. Bereits vorhandene oder auch mit anderen Beschlägen vorkonfigurierte FS-Türen können problemlos weitergenutzt und mit Beschlägen des elektronischen Zutrittsmanagements auf den neuesten Stand gebracht werden.

Merkmale und Vorteile

Systemmerkmale

  • Für privaten Wohnungsbau, ideal für Kleinobjekte
  • Für Objekte mit niederkomplexen Systemanforderungen
  • Budgetattraktiv dank kartenbasierter Programmierung
  • Software, anspruchsvolle Administration oder spezifische Hardware wie Programmiergeräte sind nicht erforderlich
  • Das Anlernen und Löschen von Zutrittsberechtigungen erfolgt berührungslos durch Hinhalten des Masters und Key/Clone
  • Flexible Verwaltung der Zutrittsberechtigungen für Keys an Beschlägen und Lesern
  • Entsprechend EN 1906 Klasse 4
  • Zulassung gemäß DIN 18 273 (Feuer- und Rauchschutztüren)
  • Zulassung gemäß DIN EN 179 (Notausgangsverschlüsse), in Kombination mit APK-Schlössern
  • Kontaktlose Kommunikation zwischen Keys und Beschlägen bzw. Lesern
  • Passive Technologie mit MIFARE DESFire EV1-Transpondern in Verbindung mit anlagespezifischen Sicherheitsmerkmalen
  • Keys enthalten ein anlagenspezifisches Identifikationsmerkmal
  • Einzelbegehung und Office-Funktion möglich
  • Modulares und flexibel erweiterbares Schließsystem
  • Stromversorgung der Beschläge mittels Lithiumbatterie 3,6 V 1/2 AA. Lebensdauer je nach Funktionsart und Betätigungsfrequenz ca. 2,5 Jahre
  • Die Zutrittsinformation wird im Beschlag bzw. im Leser gespeichert

Systemvorteile

  • Bei Verlust des Keys:
    · Hohe Organisationssicherheit und geringe Unterhaltskosten durch einfaches Löschen verlorengegangener Keys
    · Kein Austausch von Teilen der Schließanlage notwendig
  • Kurze Ansprechzeiten und kontaktlose elektronische Identifikation,
  • gepaart mit besonders komfortabler Bedienung des Beschlages über den Türdrücker
  • Unbegrenzte Flexibilität bei Änderungen der Raumnutzungen und Schließberechtigungen
  • Branchenweit einzige Beschlaglösung in klassischer wohnraumnaher Rosettenoptik
  • Erhältlich in den Materialien Aluminium, Edelstahl, Messing und Bronze
  • Erhältlich in verschiedenen Klinkendesigns, individuelle Ausführungen auf Anfrage möglich
  • Geeignet für Innentüren aus Glas, Holz und Stahl sowie Rahmentüren; branchenweit die einzige elektronische Beschlag­lösung für Tanzglastüren
  • Beschlagbasierte Lösung
  • Schnelle und einfache Montage
  • Problemlose externe Notstromversorgung durch 9 V Blockbatterie (beim Schutzbeschlag für Außentüren Notöffnungsmöglichkeit über mechanischen Schließzylinder)
  • Einfache Handhabung für den Anwender mit einheitlichem Bedien- und Signalisierungskonzept

Planungsvorteile

  • Autark bestehende Lösung ohne bauseitige Vorkehrungen hinsichtlich Stromversorgung und Verbindungen zu externen Schnittstellen
  • Netzunabhängige Bestromung der Beschläge mittels integrierter Batterie für höchste Flexibilität über die Planungsphase hinaus
  • Schnelle und einfache Montage
  • Einfache und flexible Einsetz­barkeit, passend für alle PZ-Schlös­ser nach DIN
    · ab Dornmaß 50 mm mit einem Betätigungswinkel von max. 30 ° bei Rosettengarnituren,
    · ab Dornmaß 30 mm mit einem Betätigungswinkel von max. 30 ° bei Rohrrahmengarnituren und
    · ab Dornmaß 35 mm mit einem Betätigungswinkel von max. 39 ° bei Schutzbeschlägen
  • Leichte und problemlose Nachrüstung bestehender Türen und Schlösser möglich
  • Außenzugänge: Einzigartige Kombination von Technologie, Komfort und Schutzwirkung durch Kombination von M-Schutzbeschlägen mit selbstverriegelnden Schlössern
  • Abgestimmter Bestandteil des umfassenden FSB-Objektbeschlagpro­gramms an Tür-/Fensterbe­schlä­gen und Produkten zur Objektinnenausstattung
  • Werkseitig kundenbezogene Organisationsphilosophie: Alle zu einem Objekt gehörenden Elektronikkomponenten werden mit eigenem Sicherheitsmerkmal versehen
  • Höchste Bestellsicherheit: Nur, wer im Besitz des Masters ist, kann Komponenten nachbestellen
  • Systemupgrades z. B. vom M100 auf M500 ohne Tausch der Beschläge bzw. Leser möglich