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Die Marke FSB – drei Geschäftsfelder, ein Anspruch

FSB ist weltweit ein Synonym für ästhetisch und funktional hochwertige Beschlaglösungen für Türen und Fenster und integriert erfolgreich die zukunftsorientierten Segmente der barrierefreien Sanitärausstattung sowie elektronischen Zutrittskontrolle in ihr Produktportfolio. Architekten und Bauherren greifen bevorzugt nach Produkten aus Brakel, weil sie bei FSB ein ausgeprägtes Verständnis für die Anforderungen des modernen Bauens und hohe Designkompetenz antreffen: Alles, was im umbauten Raum mit Greifen und Griffen in Zusammenhang steht, wird aus einer Hand bedient.

Bald 140 Jahre FSB – die Weltmarke aus der ostwestfälischen Provinz schreibt Geschichte

Die Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG blickt auf eine lange und traditionsreiche Firmengeschichte zurück, in der eine umfangreiche Sachkompetenz entstanden ist. Ihren Ursprung hat die Marke FSB nicht in B wie Brakel, sondern in Iserlohn. Hier gründete Gürtlermeister Franz Schneider im Jahr 1881 das Unternehmen, das ursprünglich historisierende Möbelbeschläge und schlichte Devotionalien aus Messing fertigte. 1909 wurde der Firmensitz aufgrund der Nähe zur Möbelindustrie vom Sauerland ins ostwestfälische Brakel verlegt und Schneider fügte dem Signet das B für Brakel hinzu. Die Marke FSB war geboren und mit ihr die bis in die Gegenwart gepflegten Produktschwerpunkte. Neben klassischen Beschlägen für Türen und Fenster baute das Unternehmen in jüngerer Zeit mit Produkten für hohen Komfort im Sanitärbereich sowie der elektronischen Zutrittskontrolle zwei weitere Standbeine auf dem analogen sowie digitalen Markt aus.

Prägend für die Entwicklung der firmenspezifischen Designkompetenz sind vor allem die Jahre 1953 bis 1963: Der Designer, Stahlgraveur, Ziseleur und Werkzeugbauer Johannes Potente kreierte sein wegweisendes und noch heute gültiges Handformdesign. Posthum erfuhr sein anonymes Industriedesign die ihm gebührende Wertschätzung: Seine Entwürfe – darunter sein persönliches Lieblingsmodell FSB 1058 – wurden in bedeutende Mustersammlungen aufgenommen.

Parallel zum Ausbau der Designkompetenz widmete sich FSB in den 1950er- und 1960er-Jahren – wie auch heute noch – der kontinuierlichen Perfektion ihrer Fertigungsprozesse: Modernisierung und Optimierung von Produktionstechnologien und -abläufen. Ihre Passion galt bereits zu der Zeit „handfesten“ und hochwertigen Werkstoffen wie Aluminium und Messing – in den 1980er-Jahren kamen Edelstahl und Bronze hinzu.

In den 1980er-Jahren stieg FSB zur beliebten Architektenmarke auf und erarbeitete in Zusammenarbeit mit dem renommierten deutschen Gestalter Otl Aicher bis heute gültige Leitsätze. Es entstand eine grundlegend neue Designkultur, die neben der Auseinandersetzung mit der Herkunft und Tradition des Unternehmens auf der Kulturgeschichte der Klinke im speziellen und der des Greifens an sich basiert. Die Ergonomie des Greifens, die Bedeutung von Griffen als Artefakte, die Interaktion von Funktionalität und Gestaltung wurden von FSB in den unterschiedlichsten kulturellen, philosophischen, wissenschaftlichen sowie werkstofftechnischen Zusammenhängen betrachtet.

Spätestens seit dem legendären „Klinken-Workshop“ im Jahr 1986 genießt FSB besondere Aufmerksamkeit der Designszene: Anlässlich dieses besonderen Workshops wurden Koryphäen wie Mario Botta, Peter Eisenman, Hans Hollein, Alessandro Mendini und Dieter Rams nach Brakel eingeladen, um gemeinsam neue Modelle zu entwerfen. Die Ergebnisse verschafften FSB binnen kürzester Zeit internationale Anerkennung. Was lange als Low-Interest-Produkt galt, wurde durch eines der ersten „Autorendesign“-Projekte zu einem gestalterischen Thema, mit dem sich seitdem immer wieder bekannte Architekten und Designer auseinandersetzten. Die bis dahin als „Beiwerk“ unterschätzte Türklinke wurde als designrelevantes „Werkzeug zur Verlängerung der Hand“ entdeckt.

Bis heute sind 60 Türdrückermodelle von namhaften DesignerInnen und ArchitektInnen im Sortiment: unter anderem von Johannes Potente, David Chipperfield, Heike Falkenberg, Christoph Ingenhoven, Alessandro Mendini, Christoph Mäckler, Jasper Morrison, Ortner & Ortner, gmp, Sauerbruch Hutton und Hans Kollhoff.

Von analog zu digital – elektronische Zutrittskontrolle

Neben klassischen Beschlägen entwickelt FSB sein Leistungsportfolio weiter und rüstet sich mit Lösungen der elektronischen Zutrittskontrolle für die digitale Zukunft. Hier stehen uneingeschränkte Skalierbarkeit, Flexibilität im Einsatz, ergonomische Qualität, ausgezeichnetes Design und eine besonders einfache Handhabung im Mittelpunkt. Mit vier verschiedenen Systemvarianten gibt FSB die Antwort auf die gestiegenen Anforderungen an das Gebäudemanagement und sich permanent wandelnde Nutzerstrukturen, die mit mechanischen Schließanlagen kaum abzubilden sind. Seit das Brakeler Unternehmen sein erstes System zur elektronischen Zutrittsidentifizierung auf den Markt brachte, entwickelt es dieses Produktsegment stetig weiter – von Türgriffen mit Fingerscan (Serie F) bis zum Einsatz von Smartphones (L700 LightAccess Pro System).

Komfortabel leben mit dem ErgoSystem®

FSB erschließt Architektur aber auch über die Tür hinaus. „Komfortabel leben – in jedem Alter“ lautet der Anspruch, dem das mit einer Vielzahl von Designpreisen ausgezeichnete ErgoSystem® gerecht wird. Mit dem Programm bietet das Traditionsunternehmen ein umfassendes Sortiment, das im modernen Sanitärbereich Maßstäbe in puncto Sicherheit und Barrierefreiheit setzt. Von Handläufen über Stützklappgriffe bis hin zu Sitzlösungen, die mit einer Vielzahl verschiedener Accessoires kombiniert werden können – das hochwertige System hält für unterschiedliche Betreiber- bzw. Bauherren-Anforderungen eine individuelle Konfiguration bereit. Die Handläufe des ErgoSystems überzeugen mit bester Griffsicherheit und folgen konsequent den Gesetzen der Greif-Ergonomie. Die diagonale Ausrichtung eines ovalen Querschnittes ermöglicht optimale Greifqualität und verringert den Kraftaufwand beim Zugreifen: Diagonal + oval = sicheres Greifen.

Das ErgoSystem® ist in zwei Ausprägungen erhältlich: Das Premiumsystem E300 aus Edelstahl eignet sich insbesondere für die Einsatzbereiche, in denen hohe Beanspruchung und Belastung gefragt sind. Das widerstandsfähige System A100 aus Aluminium ist für jedermann die perfekte Lösung. In allen Lebenssituation, ob jung oder alt, kann man sich mit den Produkten der A100 Serie im Bad sicher fühlen. Dank großer Oberflächenvielfalt ist der budgetattraktive Partner bei der Bad-Renovierung zu Hause oder in Senioren- und Pflegeheimen eine gute Wahl.

Individuelle Wünsche werden wahr: „FSB Handmade“

In einem Mix aus bewährter Material- und Verarbeitungsqualität „made in Germany“, handwerklicher Manufaktur und innovativem technischen Know-how entstehen einzigartige Unikate. Mit „FSB Handmade“ erweitert das Traditionsunternehmen sein bestehendes Produktportfolio um die Möglichkeit, Tür- und Fenstergriffe nach individuellen Wünschen zu realisieren. Vom Handgussverfahren bis hin zur hochwertigen Serienfertigung werden die Produkte von Hand gefertigt und erhalten einen perfektionierten Bürstenstrich mit akkuraten Radien, für ein formvollendetes Design. In der hauseigenen Fertigung in Brakel entstehen Produkte in Premiumqualität, die für den Dauereinsatz im Objekt konzipiert sind sowie im gehobenen Wohnungsbau ihres Gleichen suchen. Geliefert werden sie von Brakel in die ganze Welt.

Nachhaltig? Nicht erst seit heute

Bereits seit den 1990er-Jahren ist ein verantwortungsvoller Umgang mit Ressourcen und Umwelt eine wichtige Priorität bei FSB. Das Unternehmen zählt zu den Vorreitern und kann mit material- und sortimentsspezifischen Umweltdeklarationen nach EN 15 804 punkten – gültig für das vollständige Liefersortiment. Unter Nachhaltigkeit versteht FSB außerdem langlebige Zuverlässigkeit und aktualisierte das Umweltmanagementsystem auf die neue EMAS-Verordnung und ISO 14001. Eingehende Tests und Prüfungen der Beschläge und Systemlösungen auch im alltäglichen Einsatz dokumentieren den Willen des Unternehmens aus Brakel, diesen Anspruch immer wieder einzulösen. Bereits Ende 1995 wurde FSB als erstes Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und zweites Unternehmen bundesweit nach den strengen Regeln des EU-Öko-Audits auditiert. Über einen Zeitraum von nunmehr über 20 Jahren orientiert sich FSB an ihrer Leitfrage „How green is our business? “. Somit leistet FSB einen wesentlichen Beitrag für die ökologische Zukunft.

Franz Schneider
Brakel GmbH + Co KG

Karin Padinger
Nieheimer Straße 38
33034 Brakel
Telefon: +49 5272 608-105