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Oberflächlich schön:

FSB belebt Aluminium neu

FSB belebt „sein“ Material Aluminium mit einer Oberflächen-Innovation neu – und dies sowohl in ästhetischer wie auch technisch-funktionaler Hinsicht. Gewohnt sachlich beschreiben die Brakeler mit den Worten „Aluminium gestrahlt farbig eloxiert“, was man im Zuge langwieriger Versuchsreihen und Fertigungstests zur Marktreife gebracht hat: Eloxalfarben, die auf mit feinem Strahlgut samtig-matt verfeinerten Aluminium-Oberflächen basieren und mit einem ganz eigenen Glanzcharakter und angenehmer Haptik einen noch nicht gesehenen Reiz entfalten.

Die von FSB an­ge­bo­te­nen Elo­xal­far­ben ori­en­tie­ren sich an den klas­si­schen Metall-„Farben“, mit denen die Bau­be­schlag­bran­che seit den 1950er echte und ty­pi­sche Be­schlag-Me­tal­le in Form farbig elo­xier­ter Alu­mi­ni­um-Ober­flä­chen nach­zu­emp­fin­den ver­sucht. Was sei­ner­zeit beim pri­va­ten Bau­herrn als bud­ge­tat­trak­ti­ve Al­ter­na­ti­ve zur Hand war, wenn man sich Tür­be­schlä­ge aus mas­si­vem Messing oder mas­si­ver Bronze nicht leisten konnte (oder wollte), hat sich mitt­ler­wei­le als ei­gen­stän­di­ge Ge­stal­tungs­op­ti­on in der Ar­chi­tek­tur und im ge­ho­be­nen In­nen­aus­bau eta­bliert.

Trends, die bei­spiels­wei­se im Au­to­mo­bil­bau in Form einer Abkehr von klas­sisch-silb­ri­gen Alu­mi­ni­um­fel­gen spürbar sind, haben auch am Bau­ele­ment Einzug ge­hal­ten. Bewusst wird dabei der Bezug zum Metall gesucht – „Farbe“ im Sinne von „bunt“ ist out. Hierbei ist es gleich, ob Bau­ele­men­te bewusst in Me­tall-Far­ben/Ober­flä­chen ak­zen­tu­iert werden oder ob diese – ins­be­son­de­re bei elo­xier­ten oder pul­ver­be­schich­te­ten Fens­ter- und Fas­sa­den­pro­fi­len – im Zuge einer Ton-in-Ton-Ge­stal­tung in den Hin­ter­grund treten sollen.

Auch hierfür bietet das FSB Sor­ti­ment den pas­sen­den Akzent: Die Ton-in-Ton-Ge­stal­tung kann mit einem gezielt ge­setz­ten Licht­re­flex der ge­strahlt-mat­ten Ober­flä­chen in Szene gesetzt werden.

FSB ori­en­tiert sich dabei nicht nur an den ge­nann­ten Echt­me­tal­len unter Be­rück­sich­ti­gung ver­schie­de­ner Pa­ti­na­gra­de, sondern be­rück­sich­tigt darüber hinaus auch die gän­gi­gen Fas­sa­den­pro­fil-Fi­nis­hes C33 und C35 (EURAS). Neue und noch nicht ge­se­he­ne Ge­stal­tungs­op­tio­nen er­öff­nen die neuen FSB Alu­mi­ni­um-Ober­flä­chen in jedem Falle.

Die neuen FSB Fi­nis­hes im Über­blick:

0310 Alu­mi­ni­um ge­strahlt mes­sing­far­big elo­xiert
0410 Alu­mi­ni­um ge­strahlt bron­ze­far­big elo­xiert
0510 Alu­mi­ni­um ge­strahlt mit­tel­bron­ze­far­big elo­xiert (C33/EURAS)
0710 Alu­mi­ni­um ge­strahlt dun­kel­bron­ze­far­big elo­xiert (C34)
0810 Alu­mi­ni­um ge­strahlt schwarz elo­xiert (C35/EURAS)
2110 Alu­mi­ni­um ge­strahlt leicht­bron­ze­far­big elo­xiert (C31)
2210 Alu­mi­ni­um ge­strahlt hell­bron­ze­far­big elo­xiert (C32)

In tech­nisch-funk­tio­na­ler Hin­sicht führt das Strah­len der Alu­mi­ni­um-Ober­flä­che zu einer dem Schmie­den ähn­li­chen Ver­dich­tung der Ober­flä­che, was dazu führt, dass die ge­strahlt-elo­xier­ten Alu­mi­ni­um-Ober­flä­chen etwas wi­der­stands­fä­hi­ger sind gegen Stoß oder Kratzer als her­kömm­lich ver­ar­bei­te­tes und elo­xier­tes Alu­mi­ni­um.

Hin­ter­grund: Alu­mi­ni­um + FSB

Alu­mi­ni­um wird seit den An­fän­gen seiner Ver­wen­dung als High­tech-Ma­te­ri­al ein­ge­setzt, wenn es auf Ge­wichts­er­spar­nis bzw. Leicht­bau bei gleich­zei­tig hoher Halt­bar­keit ankommt. Es ist aus der Raum­fahrt sowie dem Flug­zeug- und Au­to­mo­bil­bau nicht mehr weg­zu­den­ken und hat maß­geb­li­che In­no­va­tio­nen in diesen Bran­chen erst möglich gemacht. Ins­be­son­de­re ab der zweiten Hälfte des 20. Jahr­hun­derts trat Alu­mi­ni­um seinen Sie­ges­zug in der In­nen­ar­chi­tek­tur und im Design an: Sein tech­no­lo­gi­scher Nimbus sowie seine an­ge­neh­me Haptik, gepaart mit der silbern schim­mern­den Ober­flä­che, er­öff­ne­te ein neues Ver­ständ­nis im Umgang mit Me­tal­len ins­be­son­de­re im In­te­ri­eur Design und hat im Grunde den Sie­ges­zug des Edel­stahls erst möglich gemacht.

Dennoch ver­langt der Markt zu­neh­mend nach Ge­stal­tungs­al­ter­na­ti­ven – ins­be­son­de­re, wenn es um bewusst zu set­zen­de Akzente geht oder wenn Bau­her­ren der cleanen Optik des Edel­stahls über­drüs­sig ge­wor­den sind. Noch heute ist die bei FSB seit den 1920er Jahren ge­won­ne­ne Ex­per­ti­se in der Alu­mi­ni­um­ver­ar­bei­tung die Basis vieler FSB Griff­pro­gram­me aus diesem wun­der­ba­ren Ma­te­ri­al. FSB per­fek­tio­nier­te dies im Laufe der Jahre über eine dif­fi­zil aus­ge­steu­er­te Pro­zess­or­ga­ni­sa­ti­on, die es er­mög­licht, in einem Mix aus Hand- und in­dus­tri­el­ler Fer­ti­gung die ver­schie­de­nen Klin­ken­de­signs optimal aus dem Ma­te­ri­al „her­aus­zu­ar­bei­ten“ – un­er­heb­lich, ob es sich um einen geo­me­tri­schen Klas­si­ker oder ein Hand­form-De­sign von Jo­han­nes Potente handelt. So steckt nicht nur in jeder Alu­mi­ni­um-Klin­ke ein Stück (Hand-)Arbeit „Made in Germany“, sondern so ist im Grunde jede Alu­mi­ni­um-Klin­ke von FSB ein hand­ver­le­se­nes Unikat.

Franz Schneider
Brakel GmbH + Co KG

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