The future at your fingertips

Mit technischen Neuerungen, die faszinieren, verschaffen wir uns Zugang zu einer Welt von morgen.

Hätte es schon vor dreißig Jahren vor jeder Produkteinführung eine Marktanalyse gegeben, das Handy wäre wohl nie auf den Markt gekommen. Wozu sollte so etwas gut sein? Wer musste überall erreichbar sein? Ein Telefon hatte man im Büro, den Privatanschluss teilte sich zu Hause die ganze Familie. Wer in den Siebzigern ein Mobiltelefon hatte, musste nicht nur vermögend sein, sondern zumindest Reedereibesitzer, Agent oder Hugh Hefner. Ein Autotelefon, so sah man es in Filmen, hatten nur die ganz Wichtigen. Und vermutlich nur, weil jeder ein bisschen Spion oder Jetsetter sein will, konnte das Handy seinen globalen Siegeszug antreten und zum Alltagsgegenstand mutieren. Weil jeder in seiner Kindheit davon ausging, James Bond zu beerben, es aber aus unverständlichen Gründen doch nicht mit dem Geheimdienst, den sich lasziv räkelnden Schönheiten, schnellen Autos und dem Retten der Welt klappte, wollen wir doch wenigstens als Erwachsene alle Erfindungen von „Q“ haben: Wir kaufen Stereoanlagen, deren Glastüren auf einen Wink der Hand zur Seite gleiten, was für die Akustik nicht wirklich relevant ist.

Jeder will ein bisschen Jetsetter sein

Wir freuen uns wie Kinder, wenn wir ferngesteuert das Cabrioverdeck wie von Geisterhand gefaltet im Kofferraum verschwinden lassen. Wir gehen nie ohne MP3-Player aus dem Haus und schon gar nicht ohne Multifunktionshandy – das Schweizer Messer der Digitale.

Um zwei, drei Bilder pro Jahr aufzuhängen, haben wir ein Ortungsgerät zum Aufspüren von Leitungen, eine Bohrmaschine mit Beleuchtung und ein Nivelliergerät, das exakt waagerechte Laserlinien an die Wand wirft. Wir lieben die Gadgets, die uns ein bisschen Macht über den Alltag verleihen, uns Ergebisse menschlichen Erfindungsgeistes an die Hand geben und signalisieren, dass man getreu Arthur Rimbauds Ausruf „il faut être absolument moderne“ mit neuen Errungenschaften umzugehen weiß.

Doch im Zeitalter der Immaterialisierung drohen immer mehr Dinge, sich in nichts aufzulösen. Die Produkte, die sich noch nicht komplett ins Virtuelle verabschiedet haben, müssen dabei immer mehr Funktionen übernehmen. Wenn ein Mobiltelefon aber gleichzeitig auch eine Digitalkamera, ein MP3-Player, ein Diktiergerät oder ein Minicomputer ist, kann seine Form nicht mehr einer einzigen Funktion folgen.

Die verschiedenen Vorgänge verschwinden notgedrungen in einer „Black Box“, die statt anschaulicher Mechanik lediglich Speicherchips birgt. Funktionen müssen deshalb immer stärker über Symbolik oder Emotionen anschaulich gemacht werden, vertraute Handlungen den Bezug zum Menschen herstellen.

Ein Promi, dem sich alle Türen öffnen

Auch das Öffnen einer Tür per Fingerscan ist keine bloße Technikeuphorie: Da sich ein Schlüssel erfahrungsgemäß immer an der tiefsten Stelle einer Handtasche aufhält oder in der Wohnung, deren Tür man eben hinter sich zugezogen hat, bietet der schlüssellose Zutritt eine echte Vereinfachung.

Als Schnittstelle zwischen Mensch und Produkt macht der Fingerscan das Schloss von einem Dinosaurier der Mechanik zu einem sicheren System der Digitale.

Und lässt uns vom Schlüsselkind zum Mitglied eines „Inner Circle“ werden: Wer auf Fingerzeig Zugang erhält, ohne sich mit Ausweis oder Schlüssel legitimieren zu müssen, darf sich wie ein Promi fühlen, dem sich alle Türen öffnen. Wie die Queen, die ihr Schloss ja auch nicht selbst aufschließt. Und endlich auch ein bisschen wie James Bond, der sich kaum aufhalten lässt, wenn es darum geht, die Tür ein Stück in Richtung Zukunft zu öffnen.

FSB stattet verschiedene Griffdesigns mit Fingerscan-Technologie aus. Sie ermöglicht es dem Nutzer, ohne Schlüssel die Tür zu öffnen. Dabei misst ein thermischer Zeilensensor die Temperaturunterschiede der Fingerrillen (Minuzien) an definierten Punkten und vergleicht diese mit dem abgespeicherten Referenzmuster des jeweiligen Nutzers. Das thermische Scannen und das Übersetzen der Informationen in einen binären Code gilt als wesentlich sicherer als das optische oder kapazitive Scannen, weil der binäre Code nicht als Fingerabdruck reproduziert werden kann. Die FSB F zugrunde liegende Technologie kommt sowohl in Hochsicherheitsbereichen des Staates als auch in namhaften Geldinstituten zum Einsatz. Als Netzwerklösung kann F bis zu 2.000 Personen verwalten.



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