„How green is your business?“

Alles im grünen Bereich.

Im Jahre 2010 sind FSB und das Tochterunternehmen SSF die ersten Unternehmen der Baubeschlagbranche weltweit, die mit Umwelt-Produktdeklarationen nach ISO 14025 bzw. EN 15804 – sogenannten EPD („Environmental Product Declaration“) – aufwarten können.

FSB und SSF leisten damit einen validen Beitrag zu nachhaltiger Architektur – und unterstützen aktiv eine globale Idee, die unter Nachhaltigkeit einen integralen Ansatz mit einer gleichwertigen ökologischen, ökonomischen und sozialen Gewichtung versteht. Angesichts der weltweit greifenden klimatischen und sozialen Herausforderungen ist diese Auffassung von Nachhaltigkeit von großer Bedeutung für die Lebensqualität der nächsten Generationen.


Ein kleiner Exkurs: FSB begreift den Objektbau seit jeher als architektonische Aufgabe mit übergeordneter gesellschaftlicher Relevanz. Dies bedeutet für uns in seiner Konsequenz eine auf erstklassige Qualität ausgerichtete und damit nachhaltige Produktphilosophie. „Nachhaltig“ – ein Begriff der heute in aller Munde ist – hat FSB allerdings schon gehandelt, als sogar „Ökologie“ noch ein gesamtgesellschaftliches Randthema war, mit dem sich nur die sogenannten Träger von – so behauptete man damals jedenfalls – selbstgestrickten Pullovern aus naturbelassener Wolle beschäftigten. FSB begann bereits in den 1990er Jahren, als „Ökologie“ erst recht in Unternehmen noch müde belächelt wurde, mit dem seinerzeit augenzwinkernd titulierten Projekt „saubere Unterwäsche“ über die ökologischen Auswirkungen an unserem Produktionsstandort in Brakel und den Umgang mit den fertigungsbedingten Hinterlassenschaften nachzudenken. So kam es dann auch, dass FSB bereits Ende 1995 als erstes Unternehmen in Nordrhein-Westfalen und als zweites Unternehmen bundesweit nach den strengen Regeln des EU-Öko-Audits auditiert wurde. Dem vorausgegangen war 1991 die bundesweit erste Betriebsvereinbarung in Sachen Umweltschutz. Über einen Zeitraum von nunmehr fast 20 Jahren hat sich FSB immer wieder aufs Neue gefragt: „How green is our business?“

Der folgende Abriss zeigt auf, dass wir uns mit Erreichtem bisher nur selten zufrieden gegeben haben:

  • 1991 
Bundesweit erste Betriebsvereinbarung in Sachen Umweltschutz
  • 1992 
Aufbau einer umweltgerechten Unternehmensorganisation
  • 1993 
Erste Umwelterklärung
  • 1994 
Deutscher Umweltpreis für Ostwestfalen-Lippe
  • 1995 
ISO 9001 Umwelthandbuch
  • 1996 
EU-Öko-Audit-Zertifizierung
  • seit 1996 
im 3-Jahres-Turnus Zertifizierung nach ISO 14 001 bzw. EMAS
  • 2008 
Beitritt zur DGNB
  • 2009 
Entscheidung Deklarationen nach ISO 14 025 anzustreben
  • 2010 
FSB und SSF sind die ersten Unternehmen der Baubeschlagbranche weltweit mit Umwelt-Produktdeklarationen gemäß ISO 14025
  • 2011 Mitglied im LEEN OWL 2 (Lernendes Energieeffizientes Netzwerk Ostwestfalen Lippe 2)
  • 2013 Zertifizierung des unternehmensweiten Energiemanagements nach ISO 50 001
  • 2014 Umwelt-Produktdeklarationenen gemäß EN 15 804

Umweltproduktdeklarationen nach ISO 14 025 bzw. EN 15 804 sind für die Zertifizierung von nachhaltig errichteten Gebäuden erforderlich. Das DGNB-Zertifikat zeichnet umweltschonende, wirtschaftlich effiziente und nutzerfreundliche Gebäude aus – unabhängig von der Art seiner Nutzung.


Die Ziele des nachhaltigen Bauens basieren auf der Minimierung des Verbrauchs von Energie und Ressourcen. Die Konsequenz dieses Ansatzes, der im Jahre 2007 formuliert wurde und u. a. die Basis für die DIN EN-Norm 15804 bildete, ist dabei weltweit wegweisend: Dieses Konzept verfolgt konsequent die Bewertung der gesamten Wertschöpfungskette sowie aller Lebenszyklusphasen eines Gebäudes. Dabei wird die Optimierung sämtlicher Einflussfaktoren auf den Lebenszyklus angestrebt: von der Rohstoffgewinnung über die Errichtung bis zum Rückbau. Betrachtet werden hierbei nicht nur die eingesetzten gebäudebildenden Baustoffe, sondern auch die verwendeten Bauteile. Insofern werden hinsichtlich einer Nachhaltigkeitsbewertung von Bauteilen zwingend die gleichen Maßstäbe angelegt:

Voraussetzung sind produktspezifische Ökobilanzen, die als unabhängig-neutrale Verifizierungen von Produkt- und Unternehmensdaten erstellt werden. Wesentliche qualitative Merkmale der Ökobilanzen sind nicht nur einzelne punktuell umweltrelevante Aspekte, wie man sie vom „Blauen Engel“ kennt (beispielsweise „umweltschonend – aus 100 % Altpapier“), sondern vielmehr die Bewertung der gesamten Wertschöpfungskette eines Produkts. In diesem Zusammenhang wird überprüft, wie umweltschonend das Produkt hergestellt wurde, wie schonend es in der Verwendung ist und wie es um seine Rezyklierbarkeit bestellt ist.

In idealer Weise konnte FSB hier einerseits auf die Werte zurückgreifen, die im Zuge der turnusmäßigen Zertifizierungen nach ISO 14001 und EMAS vorliegen. Andererseits erwiesen sich die seit jeher bei FSB verarbeiteten Metalle Aluminium, Edelstahl, Bronze und Messing als ideale Kandidaten. Nachfolgende FSB- bzw. SSF-Umwelt-Produktdeklarationen liegen vor.

FSB-Deklarationsnummern:

  • 
Türdrücker, Fenstergriffe, elektronisches Zutrittsmanagement aus Aluminium: 
EPD-FSB-2011111-D
  • 
Türdrücker, Fenstergriffe, elektronisches Zutrittsmanagement aus Edelstahl: 
EPD-FSB-2011211-D
  • Türdrücker, Fenstergriffe, elektronisches Zutrittsmanagement aus Bronze und Messing: 
EPD-FSB-2011311-D
  • Barrierefreies ErgoSystem® (Edelstahl): EPD-FSB-2011411-D

SSF-Deklarationsnummer:

  • Schlösser und Schließbleche: 
EPD-FSB-2011511-D


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