Door handle Biennale

FSB@La Biennale di Venezia 2014


Wenn sich vom 7. Juni bis 23. November 2014 Architekturfreunde in Venedig die Klinke in die Hand geben, empfangen Türdrücker an gänzlich unerwarteter Stelle Anerkennung. Rem Koolhaas würdigt das gerne unterschätzte Werkzeug zur Verlängerung der Hand als einen wesentlichen Bestandteil der Architektur. Wie andere Ausstattungskomponenten haben auch Klinke und Co. im Zuge der Industrialisierung ein Eigenleben entwickelt.

Unerheblich, ob sie originäre Schöpfungen von Architekten sind oder von (im wünschenswerten Fall) architekturaffinen Unternehmen in die Hände der Gebraucher gelegt werden: Herr Koolhaas hat FSB eine gewisse Expertise zuerkannt und uns eingeladen, einen bescheidenen Beitrag zu seinen Fundamentals zu leisten. So kamen wir dazu, Klinkensammler (sic!) in aller Herren Länder aufzusuchen und in ihren Archiven zu stöbern.

Was wir gehoben haben, ist ein Schatz der Griffkultur. Vom 18. Jahrhundert bis heute, von B wie Behrens bis W wie Weise – Klinken unterschiedlicher Provenienz feiern in den Laibungen der Durchgänge des Central Pavillions ein Stelldichein. Wundern Sie sich nicht, dass diese Installation aus Brakel nicht nur Brakeler Klinken zeigt. Wir sind erst seit 133 Jahren am Markt und können nicht überall unsere Finger im Spiel haben.



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