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Rede zur Architektur 2008:              

Moshe Safdie in Schloss Hämelschenburg.

Von Bettina Rudhof

“Für mich ist Architektur keine Grafik, denn sie besitzt Materialität, für mich ist Architektur Ausdruck konstruktiver Kräfte. Jeder Entwurf muss eine „Inhärente Baubarkeit“ besitzen, das heißt, die Bedingung der Gestaltung als Gebäude muss dem Programm wie ein natürlicher Bestandteil seiner selbst beigegeben sein. Es geht also nicht darum, etwas Unmögliches zu tun, sondern das Mögliche wahrscheinlich werden zu lassen.“
Moshe Safdie

Seit vielen Jahren schon lockt die allsommerliche Veranstaltungsreihe Wege durch das Land kulturinteressierte Menschen nach Ostwestfalen-Lippe. In der besonderen Atmosphäre von Klöstern und Schlössern kommen die von überall her anreisenden Gäste zu Konzerten, Vorträgen und Lesungen zusammen. Einen besonderen Höhepunkt stellen dabei die Beiträge internationaler Künstler und Literaten dar, fester Bestandteil ist stets eine Rede zur Architektur, die in mittlerweile sechsjähriger, guter Tradition von dem ostwestfälischen Türklinkenhersteller FSB Franz Schneider Brakel GmbH + Co KG gefördert wird. Die diesjährige Architektur-Veranstaltung fand in der Zehntscheune des imposanten niedersächsischen Renaissance-Schlosses Hämelschenburg, zwischen Hameln und Bad Pyrmont statt. Nach Peter Zumthor (2003), Mario Botta (2004), Oliver Kruse (2005), Robert Wilson (2006) und Ryue Nishizawa (2007) war diesmal Moshe Safdie geladen, zu dessen Vortrag sich am 27. Juli mehr als 350 Gäste einfanden. Der 1938 in Haifa geborene Architekt und Stadtplaner, der Büros in Toronto, Boston und Jerusalem unterhält, stellte einige seiner bedeutsamsten Bauten und Projekte vor. Die Rede des weltberühmten kanadisch-israelischen Architekten und das anschließende Konzert der Sirius Viols mit dem Gesang von Dorothee Mields waren zweifellos ein Höhepunkt des diesjährigen Kulturfests.

Die Transformation der Maßstäbe

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An den Anfang seines Vortrags stellte Safdie einige Thesen zur Architektur der Gegenwart, die seine Haltung auch gegenüber der eigenen Arbeit verdeutlichten. So erklärte der Architekt die Auseinandersetzung mit der Transformation des Maßstabs, dem Megascale zu einem zentralen Thema heutigen Bauens und erläuterte dies dann auch im Blick auf zwei aktuell von ihm betreute Großprojekte, das Marina Bay Sands in Singapur und das United Institute of Peace in Washington. Tatsächlich macht es die schnell wachsende Weltbevölkerung notwendig, sich noch intensiver als bisher mit verdichtetem städtischem Wohnen auseinander zu setzen, einer Aufgabe, mit dem der 70-jährige Weltenbürger sich auskennt. Dabei diente ihm ein kurzer historischer Rückblick zu einer ersten Orientierung des Publikums. Was mit den ersten frühindustriellen Wohnanlagen wie etwa in Bath (John Wood 1774) begann und sich in den 1920er Jahren in stadtplanerischen Zukunftsentwürfen wie denen Ludwig Hilberseimers visionär verdichtete, sei heute, so die zentrale These des Architekten, in vielen Ländern Wirklichkeit geworden. Die Bautypen verändern sich, was einmal ein Bürohaus von 1.000 qm war, ist heute eines von 10.000 qm oder mehr, klimatisierte Gebäude kann man so groß bauen wie man will, wenn man in Kauf nimmt, dass die Menschen ohne Tageslicht auskommen müssen. Wir erleben einen Maßstabssprung und darin liegt meines Erachtens ein dehumanisierender Zwang, der alles beeinflusst, was wir tun. Wir, die Architekten und Stadtplaner müssen uns entscheiden, wie wir mit diesem Zwang zum großen Maßstab umgehen, denn wir arbeiten nicht jenseits der politischen, kulturellen und ökonomischen Kräfte, sondern sind Teil der Gesellschaft.“

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Safdie zeigte, wie frappierend sich die heutigen Bilder von New York, Shanghai und São Paolo gleichen und erläuterte den interessierten Zuhörern die derart gewandelten Bauaufgaben: „Im Jahr 2000 lebte die Hälfte der Weltbevölkerung in urbanen Ballungsräumen, im Jahr 2030 werden doppelt so viele Menschen in der Stadt wie auf dem Land wohnen. Während es in den 1970er Jahren in Städten wie Peking oder Shanghai kein einziges Hochhaus gab, hat sich die Lage dort binnen weniger Jahre radikal gewandelt.

Architektur kann berühren wie Musik.

Die Karriere des Architekten begann 1964 unverhofft mit der Realisierung seiner Diplomarbeit in der Aufsehen erregenden Wohnanlage „Habitat“ für die Weltausstellung 1967 in Montreal. Dieser ungewöhnliche Siedlungsbau gilt auch heute noch als Vorbild für verdichtetes großstädtisches Wohnen. Er entwickelte den Bau aus vorgefertigten Betonquadern, die nach einem komplexen Plan so höhen- und tiefengestaffelt wurden, dass es gelang, jede der 158 Wohnboxen mit einem eigenen Dachgarten auszustatten.

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1970 eröffnete Moshe Safdie sein Büro in Jerusalem, wo er maßgeblich an der Sanierung der Altstadt beteiligt war. Später folgten ähnliche Großprojekte in Senegal, im Iran, und in Puerto Rico. Ab 1975 leitete er die Abteilung für Wüstenarchitektur an der Universität von Beerscheba. Von 1978 bis 1984 war er Leiter der Stadtentwicklungsabteilung an der Harvard University in Cambridge (Massachusetts). In den späten 1980er Jahren realisierte er in Kanada einige bedeutende öffentliche Gebäude, darunter die 1988 fertig gestellte National Gallery of Canada in Ottawa und das im gleichen Jahr eingeweihte Musée de la Civilisation in Québec.

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Mit der Größe der Bauaufgaben wuchs Safdies Einsicht, dass „ Architektur einen Beitrag zur Vitalität des städtischen Alltags leisten“ und „dass es deshalb um mehr als um die Anlage von weiteren Malls gehen“ müsse, „denn unsere Städte leiden schon genug an den Zwängen einer scheinbar ausweglosen Kommerzialisierung“. Beim Entwurf der 1995 fertig gestellten Zentralbibliothek in Vancouver setzte er diese Erkenntnisse baulich konsequent um, in dem er das Konzept einer urbanen Piazza verfolgte: Vom Eingang führt eine Rundpromenade mit Boutiquen, Cafés und einer Buchhandlung zur siebenstöckigen öffentlichen Bibliothek und einem anschließenden Bürohochhaus der Bundesverwaltung. Die Anlage füllt einen ganzen Baublock im zentralen Geschäftsviertel der Stadt, dem Vancouver Library Square. Im Zentrum steht ein rechteckiger Bau mit neun Stockwerken, in dem sich die offenen Magazine und die verschiedenen Bibliotheksdienste befinden. Der zentrale Teil ist durch Brücken mit einer freistehenden, elliptischen Kolonnade verbunden, die den Komplex umgibt und die Lesesäle enthält. Augenzwinkernd verweist Safdie auf die formale Anlehnung des Bibliothekskomplexes an das Kolosseum in Rom.

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Während das 80 n. Chr. erbaute antike Amphitheater dem Volk „Brot und Spiele“ bot, eröffnen sich den heutigen Stadtbewohnern nahezu 2.000 Jahre später zivilisiertere und zugleich erweiterte Möglichkeiten der Unterhaltung wie der Bildung. Bemerkenswert obendrein, dass das von seinen vielen Besuchern begeistert angenommene Stadtteilzentrum täglich 24 Stunden geöffnet ist. Die Erfahrungen aus Vancouver flossen dann in die 1999 entworfene und 2003 fertig gestellte Bibliothek von Salt Lake City im US-Staat Utah ein. Safdie entwickelte die höhengestaffelte Anlage als elegantes Mauerband, das sich spiralförmig um ein lichtdurchflutetes Foyer legt. Ein Gebäuderiegel im Norden rahmt den Komplex. Seine offenen Galerien und Lesesäle erlauben den Bibliotheksbenutzern während der Lektüre Blicke durch das fünfgeschossige Gebäude in die Stadt.

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In den vergangenen Jahren wurde die Bibliothek mit ihren überdachten Plätzen, den öffentlich zugänglichen und über eine begehbare Mauer erreichbaren Dachgärten und dem Freilufttheater mit mehreren Preisen für vorbildliches Bauen ausgezeichnet. Die Stadt wurde um einen Treffpunkt bereichert, und Safdie war es ein weiteres Mal gelungen, das städtische Leben mit einem seiner kommunikations- wie versammlungsfreundlichen Bauten zu verbessern. 1996 beauftragte ihn die Stadt Wichita im us-amerikanischen Staat Kansas mit dem Entwurf eines Wissenschaftszentrums, dem ein kindergerechtes Museum angegliedert sein sollte. Physikalische, geologische und astrologische Forschungen sollten hie auch einem jungen Publikum nahe gebracht werden.

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In seinem Entwurf ließ sich der Architekt vom Ort inspirieren, der am Zusammenfluss vom Arkansis River und seinem Nebenfluss, dem Little Arkansis liegt. Dabei gelang ihm die Einbeziehung der Außenbereiche in die Architektur, eines seiner Markenzeichen, hier besonders eindrücklich. So entstand die gesamte Anlage des Bildungscenters mit ihren fließenden Dachformen in Anlehnung an die weich gespannte Wasseroberfläche des Flusses und seiner sanft geschwungenen Ufer. Dabei erweiterte er die Uferpromenade zu einem öffentlichen Park und verlegte dorthin den konvex überwölbten Eingangspavillon, der neben dem obligatorischen Museumsshop und dem Café einige interaktive Ausstellungsbereiche, darunter das Simulations-Theater, und Räume für die Verwaltung fasst. Über einen Steg gelangen die Besucher zum zweiten Ausstellungspavillon, der komplett von Wasser umgeben ist und dessen konkaves Dach das rhythmische Gegenstück zum vorherigen Baukörper bildet.

Eine wahrhaft in den Himmel wachsende Vision

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Seine Erfahrungen mit öffentlichen Bauten für Kultur und Bildung ermutigten den Architekten und Stadtplaner Safdie, sich dann auch einer in bisher ungeahntem Ausmaß geplanten Quartierserweiterung von Singapur zu stellen. Die Auftraggeber der Marina Bay Sands forderten eine dichte Bebauung des Buchtufers, um in einer einzigen Hochhaus-Scheibe Hotels mit 2.600 Zimmern, Schwimmbäder, Einkaufsstraßen, ein Kasino, 2 Theater mit 2000 Plätzen, sowie ein Kunst- und Wissenschaftsmuseum und eine Garage für 4000 Fahrzeuge unterzubringen. Doch der findige Architekt schlug ihnen vor, den Komplex statt dessen in 3 Türme mit davor platzierten fünfgeschossigen Podiumsbauten zu unterteilen und überzeugte die Auftraggeber vor allem mit der Eleganz seines Entwurfs. Kurz darauf wagte er einen weiteren Schritt und schlug vor, die Dächer der drei Türme zu verbinden, um dort, gleichsam wie auf einem riesigen Tisch, einen Park von fast 9.000 Quadratmetern anzulegen.

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Den staunenden Zuhörern gestand er: „Der Garten auf dem Dach war für mich eigentlich nur eine Vision. Mir war klar, dass man hier an die Grenzen des technisch Machbaren stoßen würde. Aber was machen die Asiaten? Sie fangen an zu rechnen, und nach ein paar Wochen kommen sie zurück und sagen: Ja, das machen wir. So wird hier, im 50. Stock, ein Himmelspark entstehen, mit fantastischem Ausblick, mit Wiesen, Bäumen, Jogging-Pfaden, Sportanlagen und Swimmingpools. An den beiden Enden ragt das Gartenplateau um 60 Meter aus.“. Wenn die gigantische Anlage 2009 fertig gestellt ist, wird man zwischen den konvex geschwungenen 50-geschossigen Hochbauten stadtein- und -auswärts hindurch sehen können. Dann lädt die vielfältig belebte Uferpromenade zum Flanieren, Einkaufen und Verweilen ein.

Bauten mit symbolischer Bedeutung

Nach der Präsentation all dieser das Leben in den Städten positiv verändernden Neubauten war das Publikum nun auf Safdies Ausführungen zu einigen seiner Gedenkstätten und Museen für die während der Naziherrschaft Ermordeten vorbereitet. Eindringlich führte er aus: „1976 wurde ich gefragt, ob ich in Yad Vashem, der zentralen Gedenkstätte Israels, ein Museum für die eineinhalb Millionen Kinder entwerfen könne, die im Holocaust gestorben sind.

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Ich verbrachte Wochen um Wochen in den Archiven und sah mir alles an: Fotos, Briefe, Zeichnungen, Kleidungsstücke, Spielzeug und blieb verzweifelt und hilflos zurück. Ich versetzte mich in die Rolle eines Besuchers, der zunächst durch das historische Museum mit all seinen Archiven und Filmen laufen würde, um dann, ermattet von all den Eindrücken, im Museum der Kinder erneut einer Flut von Originaldokumenten ausgesetzt zu sein. Mir missfiel der vorgesehene Parcours und so machte ich einen Gegenvorschlag, der darin bestand, anstelle von Räumen mit weiteren Schaukästen und Texttafeln einen Ort der Besinnung und der Erinnerung zu bauen.

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Ich schlug vor, dafür eine natürliche Grotte zu nutzen und einen Weg in den Berg zu schlagen, der in einen unterirdischen Raum hinunter führt. Der Entwurf sah vor, dass die Besucher eintauchen in die Dunkelheit des Berginneren und zu einem Vorraum gelangen, der ihnen Fotos der ermordeten Kinder präsentiert. Der Hauptraum der Gedenkstätte würde mit einer Unzahl von Spiegeln ausgestattet und durch eine einzige Kerze erhellt sein. Wir bauten ein Modell, dass die Atmosphäre des so belichteten Raums verdeutlichte.

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Meine Jerusalemer Auftraggeber lehnten den Vorschlag ab, mit dem Argument, dass die Menschen es missverstehen könnten, dass sie den Raum mit einer Diskothek verwechseln würden und so ruhte der Entwurf viele Jahre. In den 1980er Jahren besuchte ein Mann die Geschäftsräume des Museums, und im Büro des Direktors stand noch immer das alte Modell. Dieser Mann hatte seinen zwei-jährigen Sohn in Auschwitz verloren. Inzwischen war er ein reicher Bankier in Los Angeles. Er fragte nach dem Modell, man illuminierte es für ihn, er sah es sich an und erwirkte kurz darauf, dass man mit dem von ihm finanzierten Bau begann. So realisierten wir 1986 das Yad Vashem Children´s Holocaust Memorial.“. Nach dieser sensibel eingefügten Erinnerungsstätte erhielt Moshe Safdie schließlich den Auftrag, die 1953 eröffnete Gedenkstätte von Yad Vashem von Grund auf zu erneuern und das vorhandene Museum zu erweitern. Der Architekt begann seine Arbeit mit einer Bestandsaufnahme: „Das alte Yad Vashem war für eine halbe Million Besucher pro Jahr ausgelegt, heute kommen zweieinhalb Millionen Besucher jährlich und es gibt inzwischen so viel mehr Informationen, die zugänglich gemacht werden müssen. So entschlossen wir uns das alte Museum abzureißen während die Halle der Erinnerungen und die Registratur erhalten blieben. Neben dem Museumsneubau entstand ein neues Empfangsgebäude mit Galerien für Wechselausstellungen und einem Vorplatz für 50 Busse.“

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Wie ein Pfeil durchbohrt der 2005 eröffnete Ausstellungsbau den Har Hasikaron, den Berg des Gedenkens, um das tröstlich wirkende Grün von Yad Vashem bestmöglich zu erhalten. Nur Anfang und Ende des überwiegend unterirdischen Gebäudeprismas ragen aus dem Hügel heraus und bilden Ein- und Ausgang des neuen Museums. Dabei wird das im Schnitt dreieckige Gebäude durch ein 175 Meter langes, den Hügel durchschneidendes Oberlichtband natürlich belichtet. An der nordwestlichen Gebäudekante spreizen sich die Seitenwände des Betonprismas auf, bringen am Ende des Wegs Licht in das Dunkel der Geschichte und eröffnen den Besuchern den herrlichen Ausblick auf die Hügellandschaft Jerusalems. Dieses Licht am Ende des Tunnels steht für die jüdische Heimkehr nach Israel. In seiner Wirkung als Abbild der jüdischen Existenz zwischen Shoah und hoffnungsvoller Zukunft kommt dem neuen Holocaust-Museum in Israel sowohl nationale wie internationale Bedeutung zu. Nicht zuletzt deshalb gilt es als die Krönung von Safdies Werk in Israel.

Der Architekt schloss seinen Vortrag mit einem Gedicht, das er 1985 geschrieben hatte:

„Der, der Wahrheit sucht, wird Schönheit finden
Der, der Schönheit sucht, wird Eitelkeit finden
Der, der Ordnung sucht, wird Genugtuung finden
Der, der Genugtuung sucht, wird enttäuscht werden.
Der, der sich als Diener der Gesellschaft erachtet,
wird die Freude der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten finden
Der, der den eigenen Ausdruck sucht, wird der Arroganz verfallen
Arroganz ist unvereinbar mit der Natur.
Durch die Natur, die Natur des Universums und durch die Natur des Menschen
werden wir die Wahrheit suchen.
Wenn wir Wahrheit suchen, werden wir Schönheit finden.“

Sämtliche Fotos stammen aus dem Archiv von Moshe Safdie and Associates: www.msafdie.com

Die Rede findet sich in englischer Sprache im Netz unter www.ted.com/index.php/talks/moshe_safdie_on_building_uniqueness.html

Übersetzungen aus dem Englischen in diesem Text von Bettina Rudhof


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