

Die Münchner Sana Kliniken AG, eine der großen deutschen Klinikgruppen, vertraut in Sachen Zutrittsorganisation in ihrer Zentralverwaltung auf FSB. Das Kürzel FSB ist weltweit ein Synonym für ästhetisch und funktional hochwertige Beschläge für Türen und Fenster, Lösungen für die elektronische Zutrittsorganisation und barrierefreie Griffsysteme für den Sanitär- und Wohnbereich: Was im umbauten Raum mit Greifen und Griffen in Zusammenhang steht, wird von dem ostwestfälischen Traditionsunternehmen aus einer Hand bedient.
Mit 40 Krankenhäusern und über 19.000 Mitarbeitern setzt die von 32 privaten Krankenversicherern getragene Sana Kliniken AG ihre Schwerpunkte im Bereich Akutmedizin sowie im Betrieb von Fachkliniken in den Bereichen Herz/Kreislauf, Orthopädie und Neurologie. Rehabilitationskliniken und Seniorenheime runden das Versorgungsangebot ab. Die nachhaltige Expansion veranlasste die Münchner Sana Kliniken AG zum Aus- und Umbau des neu eingerichteten Verwaltungsgebäudes. Damit einher ging der Wunsch, im Bereich der Gebäude- und Raumorganisation einfacher auf sich verändernde Strukturen und weiteres Wachstum reagieren zu können. Eine flexible und transparente Verteilung von Zugangsberechtigungen bei gleichzeitiger Gewährleistung einer zuverlässigen Absicherung sensibler Bereiche sprach von Anfang an gegen ein konventionelles mechanisches Schließsystem. Mit dem Elektronischen Zutrittskontrollsystem EZK offeriert FSB eine in funktionaler und ästhetischer Hinsicht kompromisslose Lösung, die die Sana Kliniken AG überzeugt hat.
EZK basiert auf bewährter 125 kHz-Technologie, die mit Hinblick auf Organisationsanforderungen im Objekt weiterentwickelt wurde. Bei EZK wird der Prozess der elektronischen Identifizierung zusammen mit einem mechatronischen Modul auf engstem Raum in der Drückerrosette untergebracht. Auf diese Weise wird das System zur am Markt einzigartigen elektronischen Beschlaglösung in klassischer Rosettenoptik und empfiehlt sich insbesondere für Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser oder auch Hotels.
Im Verwaltungsgebäude der Münchner Sana Kliniken AG spielt EZK seine Vorteile in voller Bandbreite aus – von der Planung über die Installation bis hin zum täglichen Einsatz in der Praxis. Da es sich um keinen Neubau handelt, musste das System auf vorhandene räumliche und bauliche Gegebenheiten eingehen. Kein Problem für EZK: Die batteriebetriebenen EZK-Türdrücker-Garnituren machen die Verlegung zusätzlicher Kabel überflüssig und sorgen für maximale Flexibilität bei der Installation. Zusätzlicher Planungsaufwand ist nicht erforderlich. Dem Wunsch nach einem transparenten und lichten Raumgefüge begegnen die in großer Zahl eingesetzten Ganzglastüren. EZK von FSB hat auch hier Alleinstellung und bietet mit gleichfalls kabellosen Glastürbeschlägen eine adäquate Lösung, die dank ihrer kompakten Bauweise auch formal zu überzeugen weiß. Bei der Auswahl einer passenden Klinke konnte der Bauherr auf ein breites Sortiment von formschönen Türdrückern in den Materialien Aluminium, Edelstahl, Messing und Bronze zurückgreifen. Die Sana Kliniken AG entschied sich für einen FSB-Klassiker – das sachlich-reduzierte Modell FSB 1076 aus Aluminium, naturfarbig.
Gutes Design, Komfort und Sicherheit gehen bei EZK Hand in Hand: Sämtliche Zutrittsberechtigungen werden zentral verwaltet, bei der Zentrale der Sana Kliniken AG durch die verantwortlichen Bereichsleiter. Die ca. 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung erhalten individuell konfigurierte Identmedien, mit denen sie die für sie freigegebenen Innen- und Außenzugänge öffnen können. Dabei werden die Identmedien entweder an die EZK-Rosette der Türdrücker-Garnitur gehalten oder wandmontierten Lesegeräten angenähert. Letztere kommen bei der Zufahrt zur Tiefgarage oder in Treppenhäusern zum Einsatz. Der Vorteil: Unterschiedliche Schlüssel oder Karten für verschiedene Bereiche gehören der Vergangenheit an. Die flexible Programmierbarkeit der Identmedien gestattet eine jederzeit modifizierbare Zuteilung räumlich und zeitlich eingeschränkter Zutrittsberechtigungen, z. B. für den Zugang zu den Tagungsräumen. Auch die Vergabe von begrenzt gültigen Besucherkarten für externe Gäste ist problemlos möglich.
Das mechanische Verschließen von Türen per klassischem Schlüssel gehört im Verwaltungsgebäude der Sana Klinken AG prinzipiell der Vergangenheit an, bleibt aber dort möglich, wo es aus besonderen Sicherheitsgründen Sinn macht: Lediglich die Mitarbeiter des Wachdienstes und ausgewählte Mitarbeiter der Sana IT verfügen über einen speziellen Elektronik-Schlüssel, mit dem neben EZK auch im System kombinierbare elektronische Profilzylinder bedient werden können. Diese Zylinder, mit denen sicherheitsrelevante Türen der Netzwerk-Verteilerräume ausgestattet sind, ermöglichen ein „richtiges“ mechanisches Verschließen. Der elektronische Zylinder gewährleistet eine Absicherung nach DIN 18 257 bzw. VDS Schutzklasse B, sofern die kombinierten Beschlagelemente nach DIN EN 1906 geprüft und zertifiziert worden sind – wovon bei allen FSB-Schutzbeschlägen ausgegangen werden kann. Nicht jeder darf rein, aber ein jeder muss im Notfall Räume und Gebäude ungehindert verlassen können: Das garantiert die beschlagintegrierte Panikfunktion, mit der sich sämtliche Türen stets von innen öffnen lassen.
Ein gutes Beispiel für den maßgeschneiderten Zuschnitt des EZK-Systems auf spezifische Anforderungen findet sich im Souterrain der Münchner Sana Kliniken AG: Hier ist die Sana IT Services GmbH untergebracht, welche als eigenständiges Unternehmen für alle Sana Kliniken arbeitet. Die unternehmerische Trennung von den Nachbarn in den oberen Geschossen wirkt sich auch auf die Verteilung der Zutrittsberechtigungen aus. Mitarbeiter der Sana Kliniken AG haben keinen Zutritt zu den Räumlichkeiten der Sana IT Services GmbH; Mitarbeiter der Sana IT wiederum dürfen in den Räumlichkeiten der Sana Kliniken AG nur die für sie relevanten IT-Verteilerräume betreten. Die netzwerkfähige Software mit Mandantensteuerung macht es möglich: Ein Gebäude mit einem Schließsystem kann ohne Probleme
von zwei (oder mehr) unabhängigen Unternehmen genutzt werden. Jedes Unternehmen fungiert als eigenständiger Mandant und verwaltet seine Zutrittsberechtigungen, ohne dass ein anderer Mandant ihm dabei in die (Schlüssel-) Karten sehen kann. Die IT-Sicherheit war einer der ausschlaggebenden Faktoren bei der Entscheidung für EZK von FSB. Dazu Roman Raeithel-Ganser, Bereichsleiter Bau und Technik der Sana Kliniken AG: „Ob im Innen- oder Außenbereich – EZK deckt alle Zugangsbereiche in der Zentrale nahtlos ab. Wir benötigen zwar ein Höchstmaß an Sicherheit und Zuverlässigkeit, wollen Mitarbeitern und Besuchern aber nicht das Gefühl geben, sich in einem Hochsicherheitsbereich zu bewegen. Das dezente Äußere der EZK-Garnituren kommt dem sehr entgegen.“
Mit EZK ist die Zentrale der Sana Kliniken AG für die Zukunft bestens gerüstet. Veränderungen in der Organisationsstruktur und neue Anforderungen können im Handumdrehen abgebildet werden. So ist eine Erweiterung um zusätzliche Nutzer genauso wenig ein Problem wie auch die Verknüpfung mit einer – zur Zeit wunschgemäß nicht realisierten – optionalen Lösung zur Zeiterfassung. Die Sana Kliniken AG zeigt sich bereits nach den ersten Erfahrungen im tagtäglichen Einsatz von dem System überzeugt.
Downloads: