

Die Herausforderung
In der Physik definiert sich Leistung nach „Arbeit pro Zeiteinheit“. Und auch im Objektbau kommt es mehr denn je darauf an, aus Weniger Mehr zu machen: Zeit- und Termindruck, knappe Budgets, messerscharfe Kalkulationen, die keinen Raum lassen für Nachbesserungen oder gar Mängelanzeigen – all das bestimmt die tägliche Arbeit unserer Kunden. Wir stellen uns der Herausforderung, Architekten, Planern und Bauherren Produkte an die Hand zu geben, mit denen sie diese Herausforderungen meistern. FSB hat die Konzeption von Beschlägen für den Objektbau neu bewertet und den AGL®- Objektbeschlag in diesem Kontext völlig neu durchdacht. Kern unserer Lösung ist die kompakte Integration aller Bauteile in zwei Baugruppen.
Die bisherige Praxis
In den letzten Jahren hat eine fragwürdige Tendenz Schule gemacht: Um die Anzahl von Einzelteilen zu reduzieren, wurden Bauteile radikal vereinfacht. Gleichzeitig wurden „Rastmechanismen” an Stiften vorgestellt, die im besten Falle als Bauteile mit gewisser Klemmwirkung bezeichnet werden können. Derartige Lösungen wurden teilweise allenfalls mit Vollstiften kombiniert. Die Halbgarnituren wiederum wurden aufgrund hoher Fertigungs- und Montagetoleranzen mit sogenannten Hochhaltemechanismen versehen, denen primär die Aufgabe zukam, die Garnituren zusammenzuhalten und eine gewisse Solidität zu suggerieren. Das führte zwar zu simplen Montageabläufen und einer gewissen Kompaktheit, jedoch ließ die Objekttauglichkeit insbesondere an schweren Türen und die Beschlag-Dauerfunktion sehr zu wünschen übrig.
Unsere Lösung
FSB hat einen gänzlich eigenständigen Weg eingeschlagen und alle Bauteile, die man aus der Montage von Objekt-Rosetten- Garnituren kennt, nicht nur in zwei Baugruppen vereint, sondern darüber hinaus weitere neuartige Funktionen integriert.
Das Stiftteil einer AGL®-Rosetten- Garnitur besteht aus folgenden Komponenten:
Das Lochteil besteht aus:
Lose Bauteile gehören der Vergangenheit an. Analoges gilt für das Schlüsselrosettenpaar FSB 1735. Das technische Konzept der AGL®-Rosetten-Garnituren reduziert das Risiko auf das geringstmögliche Maß, Bauteile aufgrund einer Fülle an Einzelteilen zu übersehen oder zu verlieren. Diese neue und zusätzliche AGL®-Kernleistung stellt einen massiven Vorteil zur Vermeidung von Fehlern bei der Montage und etwaigen Verzögerungen oder Mängelanzeigen bei der Bauabnahme dar. Davon profitieren alle im Objektbau beteiligten Partner. Unter Nachhaltigkeitsaspekten erwächst AGL®-Garnituren auf diese Weise über ihre nachgewiesene Langzeit-Dauerfunktion hinaus ein weiterer messbarer Nutzen, der bares Geld wert ist.