

Die Herausforderung
Bisher haben wir über die konsequent umgesetzte Kompaktheit sowie geldwerten Montage-
vorteile gesprochen. Zu den inneren Werten unserer AGL®-Garnituren der zweiten Generation zählt weiterhin ein Hochhaltemechanismus, der seinem Namen gerecht wird. Klappern gehört zwar bekanntlich zum Handwerk – bei Türdrückergarnituren ist es allerdings völlig fehl am Platz. Insbesondere an viel begangenen Türen oder unter Verwendung von Türdrückern mit hohem Eigengewicht in Kombination mit minderwertigen Schlössern kommt es immer wieder zu unschön durchhängenden Klinken. Das ist in ästhetischer wie auch technischer Hinsicht ein durchweg unbefriedigender Zustand.
Die bisherige Praxis
Ein Hochhaltemechanismus A ist letztlich nicht viel mehr als eine Federunterstützung, die vor der Montage der Garnitur eine gewisse Festigkeit der Lagerung suggeriert. Die oft gebräuchliche Klasse 3 ist zudem keine Antwort für schwere und viel begangene Türen, für die Klasse 4 gefordert wird. Ein echter Hochhaltemechanismus sieht anders aus.
Unsere Lösung
Zusätzlich zur beidseitigen Ausgleichslagerung ist in das Stiftteil unserer AGL®-Garnitur der zweiten Generation ein völlig neu konzipierter Hochhaltemechanismus integriert worden. Er erfüllt die Kriterien B der EN 1906. Kriterium A definiert gemäß EN 1906 „Federunterstützung”, Kriterium B ergänzt diesen Aspekt um eine Rückstellwirkung auf den Türdrücker durch Federvorspannung zum Erreichen einer vordefinierten Position.
Die für den FSB-Hochhaltemechanismus maßgebliche Mitnehmerscheibe zeichnet sich durch zwei Federn und zugehörige Feder-Anschlagpunkte aus. Die Lagerung der Federn aus hochvergütetem Stahl in glasfaserverstärktem Kunststoff, die Mitnehmerscheibe aus Edelstahl und die Lagerung des Führungsansatzes in teflonbeschichteten, reibungsarmen Gleitlagerbuchsen garantieren eine verschleiß- und wartungsfreie Dauerfunktion der AGL®-Garnituren. Die Hochhaltemechanik der Klasse B stellt in der besonders soliden und präzisen FSB-Ausführung für sich ein wesentliches Merkmal für die Ausschreibungspraxis dar, da ihre Rückstellwirkung den meisten marktgängigen Lösungen qualitativ deutlich überlegen ist. In Kombination mit den Ausschreibungskriterien für AGL®-Garnituren erwachsen durch den FSB-Hochhaltemechanismus zusätzliche Synergien für FSB-Ausschreibungen. Präzise Kriterien, handfeste Vorteile für Investoren und Bauherren und messbare Unterschiede grenzen ab gegen nicht vergleichbare Alternativen: Ein wertvoller Vorteil, von dem insbesondere Architekten und Planer in ihrer Ausschreibungsarbeit profitieren.
Doch AGL® hat noch mehr zu bieten. Als vierter Vorteil punktet die Kompensation eines weiteren technischen Defizits, das in der Konzeption vieler Schlösser begründet ist: Türdrücker, die durch die Kraft der Schlossfeder um 2° aus ihrer waagerechten Position nach oben gedrückt werden.