24portikus - To view the Flash content, you need at least Flash Version 6
  • Designinspirationen
  • ProdukteProdukte
  • UnternehmenUnternehmen
  • FSB ProfessionellFSB Professionell

Ausstellungshalle Portikus

Frankfurt am Main

Frankfurt ist eine Stadt voller Kontraste – hier verbindet sich auf faszinierende Weise Altes mit Neuem, Urbanes mit Dörflichem. Ein Beispiel für die Verbindung von Geschichte und Moderne ist der neue Portikus, eine international bekannte Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst, auf der historisch bedeutenden Maininsel am südlichen Flussufer an der Alten Brücke.

Der leuchtend rote Putz-Bau ist über einen Steg mit der Alten Brücke verbunden und markiert die „neue alte Mitte“ der Stadt Frankfurt. Die Alte Brücke war bis in das 18. Jahrhundert eine Art Stadt in der Stadt, mit Kapelle und Mühle sowie Häusern, Gefängnis und zwei Türmen – im Jahr 1222 wurde sie erstmals erwähnt. Das Konzept zur Wiederbelebung der Alten Brücke stammt vom Frankfurter Architekten Christoph Mäckler, der sich mehr als 20 Jahre mit diesem Projekt beschäftigte. Im Rahmen der Sanierungs- und Verbreiterungsmaßnahmen werden einige Brückenbauten, in Erinnerung an die Geschichte des Bauwerkes, realisiert. Die Kunsthalle Portikus befindet sich im ersten der beiden Bauwerke auf der westlichen Seite der Brücke. Das Gebäude orientiert sich architektonisch an der Geschichte des Ortes und typologisch an den mittelalterlichen Häusern der Stadt.

Der Urtypus des Hauses ist ein bewusst reduzierter, schmaler Bau mit spitzem Satteldach und massiven verputzen Wänden aus Ziegeln. Die Fassade harmoniert farblich mit dem roten Mainsandstein der Alten Brücke und erlangt durch die horizontalen Rillen des Kammputzes je nach Lichteinfall eine große Lebendigkeit. Die massive Ziegelkonstruktion der Außenwände ermöglichte bei der Fassadengestaltung die tiefen Laibungen.


Die Kunsthalle Portikus besteht aus einem einzigen, wohl proportionierten, hohen Ausstellungsraum mit Galerieumlauf. Im Untergeschoss befinden sich die Verwaltungsebene sowie Sanitär- und Abstellräume. Um die Schlichtheit des Innenraums nicht zu unterbrechen, entschied sich Christoph Mäckler für eine nach historischem Motiv gebaute Außentreppe aus weißem Beton mit einem filigranen schwarzen Geländer. Im Vorraum des Portikus führt eine Wendeltreppe im gleichen Stil in das Untergeschoss.

Das Satteldach ist mit einem Winkel von 67,5 Grad Neigung ausgeführt. Der spitze Winkel sorgt für eine beachtliche Sparrenlänge. Das Dach wurde mit schwarzem Schiefer in altdeutscher Deckung gedeckt. Auf der Nordseite entstand eine großflächige, lichtspendende Glasfläche, für die der dänische Künstler Olafur Eliasson eine Lichtinstallation konzipiert hat, die erst nach Einbruch der Dämmerung sichtbar wird. Eine Glasbetondecke versorgt den Ausstellungsraum tagsüber mit gleichmäßigem Nordlicht.

Christoph Mäckler entschied sich für das – in Zusammenarbeit mit seinem Büro entstandene – FSB-Türdrücker-Programm 1135 samt Fenstergriff 3735 in Edelstahl. Die Grundform des Türdrückers war bereits im 19. Jahrhundert sehr beliebt. Die Kombination aus der traditionellen Formensprache und dem betont technisch anmutenden Türschild machen die Garnitur zum passenden Objekt für die Kunsthalle Portikus. Das neue Gebäude setzt mit seiner zeitgenössischen Architektur einen Akzent in der historischen Landschaft und fügt sich zugleich dezent in die Umgebung ein, indem es vorhandene Typologien zitiert. Die Drücker und Fenstergriffe ordnen sich in ähnlicher Weise der schlichten Architektur des Bauwerks unter und unterstreichen zugleich die harmonische Kombination aus Alt und Neu der Kunsthalle. Christoph Mäckler meint in diesem Zusammenhang: „Die ausgewählten FSB-Produkte sprechen die gleiche Sprache wie das Bauwerk“.

Fotos: Christoph Lison, Wolfgang Guenzel



.