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Lufthansa Aviation Center

Frankfurt

Die perfekte Symbiose aus Arbeits- und Lebensraum

Am Flughafen Frankfurt, einem der zentralen Luftverkehrsknotenpunkte Europas, befindet sich die neue Heimatbasis der Lufthansa – das Lufthansa Aviation Center. In dem funktional und formal beeindruckenden sowie ökonomisch und ökologisch überzeugenden Bürogebäude werden die Weichen im Konzern gestellt. Der kolossale langgestreckte Bau mit seiner gläsernen Hülle hat trotz seines enormen Volumens durch die Bogenreihe der Schalendächer etwas Beschwingtes und erinnert an den Typus der benachbarten Flugzeughangare.

Das Büro Ingenhoven Architekten aus Düsseldorf hat mit seinem wegweisenden Planungskonzept eine Lösung geschaffen, die sich nach Bedarf in Modulen erweitern lässt und somit dauerhaft zukunftsfähig bleibt. Das Lufthansa Aviation Center ist ein klares Bekenntnis der Lufthansa zum Standort Frankfurt und zur Rhein-Main-Region. Es ist außerdem ein exzellentes Anschauungsbeispiel für die Errungenschaften des modernen Bürobaus. Die hohe Arbeitsplatzqualität, das elegante Bürodesign und die ökologisch orientierte Bauweise sind Ausdruck der Exklusivität des Unternehmens, die das Gebäude bis ins kleinste Detail repräsentiert.


Das in sich stimmige architektonische Konzept der Konzernzentrale ist ein weiterer Beweis für die Professionalität der Lufthansa AG. Seit der Umsetzung der von Otl Aicher, einem der bedeutendsten Vertreter des Modernen Designs, für die Lufthansa entwickelten Ideen in den frühen sechziger Jahren gilt die Fluggesellschaft weltweit als ein Muster-Unternehmen für ein konsequent entwickeltes Erscheinungsbild. Ziel der architektonischen Planung des Lufthansa Aviation Centers war es daher, die Identität und Kultur der Lufthansa zu dokumentieren und darüber hinaus eine unübersehbare Landmarke für den Konzern zu schaffen. So kann man den transparenten Bau auch als eine Art Symbol für die Weltoffenheit der Fliegerei sehen und für die Orientierung an den humanitären Maßstäben.

Die Herausforderung für die Architekten bestand in der Verbindung einer effizienten Bürostruktur mit einem offenen, Kommunikation und Austausch fördernden Lebensraum. Dies ist ihnen neben der Schaffung heller, voll verglaster Büros vor allem durch die Kultivierung von glasumgebenen Gartenhöfen zwischen den Bürotrakten gelungen. In den Innenhöfen herrscht ein ruhiges, gemäßigtes Klima, das bei Fensteröffnung auch die Büroräume einbezieht. Neun Gärten mit einer Vegetation aus verschiedenen Kontinenten bieten Entspannung und Erholung sowie ein positives Raumgefühl. Vom weißen Sandstrand über das australische Outback bis hin zum japanischen Zen-Garten und den Alpseen Norditaliens reicht die faszinierende Gestaltung der haushohen Wintergärten, die gleichzeitig die Internationalität des Luftfahrtkonzerns widerspiegelt. Die Gärten erfüllen zusätzlich einen ökologischen Aspekt: Sie sind die Lunge des Gebäudes. Überspannt von einer transparenten Glaskonstruktion halten sie zugleich Wärme, Kälte und Lärm ab. Natürliche Materialien wie Holz und Stein sorgen dabei für Behaglichkeit.


Eine Passage verknüpft als zentrale Ader alle vertikalen und horizontalen Wege im Haus und bildet so eine kommunikative Infrastruktur. An ihr befinden sich die „Meetingpoints“, die der Versorgung der Mitarbeiter dienen und gleichzeitig einen Aufenthaltsbereich mit Sitz- und Stehplätzen bieten. Dieser Kommunikationsbereich stellt den Übergang zwischen Bürosphäre und öffentlicher Zone dar. Die Möblierungen, Einbauten und technischen Komponenten sind bis ins kleinste Detail auf die Bedürfnisse der Lufthansa-Angestellten abgestimmt und von den Architekten entwickelt worden. Die Auswahl der Materialien und Qualitäten zielt auf nachhaltige, langfristig überzeugende Lösungen ab.

Nach den gleichen Kriterien wurden auch die FSB-Türdrücker 1078, den Rahmentürdrücker FSB 0688, Fenstergriffe 3778, Türpuffer 3878, Glastürbeschläge 4220, Griffstangen Baukasten ht rund und Panik-Stangenbeschläge 7980 in Edelstahl ausgewählt. Die Türdrücker und Fenstergriffe sind ins FSB-Sortiment aufgenommene Eigenentwürfe von Christoph Ingenhoven, die er in Anlehnung an das FSB-Modell 1076 entwickelt hat. Die ausgewählten Beschläge befinden sich in Form und Oberfläche im direkten gestalterischen Bezug zu diversen in Edelstahl ausgeführten Ausstattungselementen innerhalb ihres Umfeldes und fügen sich daher mit zurückhaltender Eleganz in das Gesamtgestaltungskonzept ein. Für Ingenhoven Architekten stehen die verwendeten FSB-Produkte für Neutralität und ein Komplettprogramm.

Fotos: H.G. Esch, Hennef



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