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Einstein Congress 

St. Gallen 

„State of the Art moderner Kongresskultur”, so kündigt sich das neu geschaffene Kongressge-bäude des Einstein Hotels in St. Gallen dem Besucher an. Ob es hält was es verspricht und ob es mit der Qualität des traditionellen Hotels mithalten kann, darüber soll ein Blick auf und in den neu geschaffen Bau Aufschluss liefern.

St. Gallen gilt als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Ostschweiz. Insofern ist es Aufenthaltsort und Durchgangsstation für zahlreiche Geschäftsleute, die zum einen natürlich ein Bett für die Nacht, zum anderen aber auch Platz für Konferenzen, Besprechungen und Seminare benötigen. Diesem Umstand ist das Einstein St. Gallen mit seinem neuen Kongressgebäude nachgekommen. Ein immenses Raumangebot bietet auf fünf Stockwerken unter anderem einen Bankett-Saal für 400 Gäste, einen großzügig dimensionierten Plenarsaal und zwölf Tagungs-räume, die mit ihrem flexiblen Platzangebot nur wenige Wünsche offen lassen.

Das Münchner Architekturbüro Hilmer & Sattler und Albrecht war es, das dem ehrwürdigen Hotelstammhaus einen Neubau zur Seite gestellt hat. Beim ersten Blick auf diesen Neubau fallen die großen Fensterflächen der Fassade ins Auge, die das Tageslicht ungehemmt in die Räume fließen lassen – durch einige Fenster erhascht man sogar einen Panoramablick auf die Altstadt
St. Gallens. Die Nähe zum historischen Klosterviertel war es auch, die wesentlich Einfluss auf die Gestaltung des Gebäudes nahm. Nicht das kontrastierende Element, sondern die Weiterent-wicklung ortstypischer Gestaltungselemente stand im Interesse der Architekten. Vor allem die auffällig gerundete Turmform am Gebäudekopf reflektiert vergleichbare Bauformen in der
St. Gallener Altstadt. Die eleganten vertikalen Linien der Fassade stellen eine weitere Anlehnung an den Stil des Altstadtquartiers dar.


Der Turmschwung der Fassade setzt sich im Innern fort. Eine Wendeltreppe führt voller Dynamik in die oberen Geschosse. Die normalerweise kreisrunde Form einer solchen Wendeltreppe wird durch immer wieder auftretenden eckigen Versatz aus der Gefahr von Monotonie gerissen. Abwechslungs- und somit spannungsreich ist der Weg die Treppen des Turmes hinauf in die oberen Etagen. Das in schlichtem Weiß gehaltene Treppenhaus erhält einen leichten Kontrapunkt durch das zwar ebenfalls weiße, aber filigran gearbeitete geschwungene Geländer. Der Lichtein-fall durch die zahlreichen Turmfenster erzeugt im Zusammenspiel mit dem Schwung des Geländers interessante Schattenwürfe. Dieses Lichtspiel setzt sich in vielen Teilen des Gebäudes fort. Mal einfach durch Sonneneinstrahlung entstehend, ein anderes Mal als besondere Ornamen-tik der künstlich illuminierten Decken.

In seiner Gesamtheit zeichnet sich das Kongresszentrum durch eine konsequente Formensprache aus. Klare, weite und schlicht gehaltene Flächen, ergänzt durch aufwendig gestaltete Details lassen der Langeweile keinen Raum. Neben den meist weiß gestrichenen Wänden und Decken, sorgen natürliche Materialien wie Holz und Granit für eine angenehme Atmosphäre. Während der Naturstein vornehmlich als Bodenbelag des Treppenhauses Verwendung findet, zeigt sich das Holz in zahlreichen Facetten. Mal ebenfalls als Bodenbelag, mal als Wand- und Deckenvertäfelung oder als Rahmung der großen Fenster sowie als Material für die Türen; jedes Mal erzeugt der natürliche Braunton des Holzes einen gelungenen Kontrast zum übrigen Weiß. Hell, funktional und klassisch-edel, so lässt sich mit wenigen Attributen das Konzept der Innenraumgestaltung zusammenfassen.


Prunkstück des neuen Kongresszentrums ist der Einstein Saal mit Foyer und Galerie. Seine Höhe von sechs Metern beeindruckt ebenso wie die immense Fensterfront, die erlesene Holzvertäfelung aus kanadischer Kirsche und ein Boden aus edlem Parkett und Teppich. Das Foyer im ersten und die Galerie im zweiten Stock sind dem Einstein Saal vorgelagert und können je nach Bedarf mit dem Saal verbunden werden. Die dritte und vierte Etage beherbergen in erster Linie die Tagungsräume, die sich durch ein Konzept der flexiblen Raumteilung unterschiedlich kombinieren lassen. Auch hier setzt sich im Zusammenspiel von hohen Räumen, gutem Lichteinfall und Holzeinsatz das warme Raumgefühl fort.

Funktional, klassisch, edel, den Bogen zur Altstadt spannend, all das verwirklicht das Einstein Congress. Und all das kann ebenso der verwendete Türdrücker von FSB. Das Modell 1035 wurde von der Düsseldorfer Innenarchitektin Heike Falkenberg für den Zweck entwickelt, eine ältere Griffgestaltung für einen Renovations-Auftrag nachzuempfinden. Somit erfüllt der Türdrücker 1035 genau die Anforderungen, die für das Kongressgebäude von Bedeutung sind. Er nimmt Anleihen an klassischem Design und wirkt dennoch keineswegs antiquiert. Sein schlichtes wie hochwertiges Design trägt in den Materialien Edelstahl poliert und Aluminium zum überzeugenden Gesamteindruck des Einstein Congress bei. Das ebenfalls von FSB stammende Zubehör für Metalltüren und Fenster komplettiert die Reihe an FSB-Produkten. State of the Art moderner Kongresskultur? Den Eindruck erweckt das Einstein Congress jedenfalls. Aber wie auch immer man diese Frage abschließend beantworten möchte, so kann sich FSB doch rühmen, an diesem besonderen Gebäude Anteil zu haben.

Fotos: Stefan Müller



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